Strache: FPÖ startet Aufklärungskampagne über den größten Raubzug am österreichischen Steuerzahler in der Geschichte der Zweiten Republik!

Betreibt Kräuter Schattenboxen aus parteipolitischer Kleinkariertheit?

Wien (OTS) - Da nun einige Tage Bedenkzeit seit Straches Angebot
zur Zusammenarbeit mit Günther Kräuter (SPÖ) in der Causa Eurofighter verstrichen sind (s. OTS0091, vom 2.12.2005) und der SP-Rechnungshofsprecher Kräuter in einer spontanen Panikreaktion (s. OTS0140, vom 2.12.2005) sich lediglich als kleinkarierter, parteipolitischer Akteur in der Causa Eurofighter "geoutet" hat, wird die FPÖ eine massive und bis zur restlosen Aufdeckung führende Aufklärungskampagne rund um die mysteriösen Vorgänge der Eurofighter Beschaffung starten.

Auch Strache hat keinerlei Intresse an "Verbrüderungen" mit Kräuter gezeigt. Sozialistische "Verbrüderungen" mögen in der Gedankenwelt eines Günther Kräuter oder Walter Baier eine Rolle spielen, nicht aber bei den Freiheitlichen.

Vielmehr ging es Strache um eine sachpolitische Kooperation all jener, denen die Beleuchtung der mysteriösen Begleitumstände hinsichtlich der Eurofighter Beschaffung ein Anliegen ist.

Ferner sollte Kräuter billige Ablenkungsmanöver hinsichtlich freiheitlicher Nationalratsabgeordneter besser unterlassen. Besonders bei dem von Kräuter angesprochenen FPÖ-Mandatar Bösch handelt es sich um einen gewissenhaften Offizier und Mandatar, der seine Entscheidungen bedacht abwägt und entsprechend der Sachlage sein Abstimmungsverhalten festlegt.

Weshalb hingegen die SPÖ ihrer Oppositionsrolle mit all ihrem anzunehmenden "Insiderwissen" bislang nicht entsprochen hat, muß Kräuter selbst der österreichischen Bevölkerung erklären.

Aufgrund dieser Versäumnisse der roten Opposition und der betretenen Mauer des Schweigens der Bundesregierung wird es nun an der FPÖ liegen, konsequent und im Detail sämtliche Aspekte der Typenentscheidungsfindung, der Beratungen, der Kostengestaltung, des "Geheim"-Vertrages der "Gegen"-Geschäfte, uvm. aufzugreifen und entsprechend der Öffentlichkeit zuzuführen.

"Am Ende dieser Untersuchungs- und Aufklärungskampagne", zeigt sich Strache überzeugt, "wird wohl nicht nur ein Untersuchungsausschuß stehen, sondern auch viel Arbeit auf die Staatsanwaltschaft zukommen".

Innerhalb der FPÖ wurde eine Sonderarbeitsgruppe ("Task-Force Eurofighter") eingerichtet, welche im Interesse der österreichischen Steuerzahler laufend Materialien und dubiose Vorgänge herausarbeiten und über Pressekonferenzen und Pressemitteilungen der Öffentlichkeit und gegebenenfalls der zuständigen Staatsanwaltschaft zu führen wird.

"Dennoch lade ich alle konstruktiven Kräfte, besonders jene der Opposition, sowie unabhängige Fachexperten ein, an dieser freiheitlichen Initiative hinsichtlich eines tiefgreifenden Aufklärungsprozesses aktiv teilzunehmen und dabei über den parteipolitischen Tellerrand zu springen", so Strache.

"Sollten, aus welchen Gründen auch immer, den Oppositionsparteien dabei die Hände gebunden sein, werden sie früher oder später auf den fahrenden Aufklärungszug springen müssen um einen Rest an sachlicher Glaubwürdigkeit zu bewahren", schließt Strache.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003