Kärnten: Muttonen/Trunk zur Wörtherseebühne

Wien (SK) - "Die heute eingelangte Anfragebeantwortung zur Wörtherseebühne lässt einige ganz wesentliche Fragen nach wie vor offen: offensichtlich ist sich auch die Kunstsektion nicht ganz sicher, ob die Fördermittel künftig widmungsgemäß verwendet werden", kritisieren die beiden Kärntner- SPÖ-Abgeordneten Christine Muttonen und Melitta Trunk. ****

Wie aus der Anfragebeantwortung des Bundeskanzlers hervorgehe, sei zwar die Verwendung der Mittel für das Jahr 2004 formal korrekt gewesen. Nach wie vor keine Antwort gäbe es auf die wesentliche Frage, ob die 1,6 Mio. Euro Bundes-Förderung von der Wörthersee-Festspiele GmbH in nur einem Jahr verbraucht wurden und wie viel der Gelder noch für den Zeitraum bis 2008 vorhanden sind. Dies sei auch deswegen von besonderer Bedeutung, da laut Anfragebeantwortung weder eine Planungsrechnung noch eine Vorschau für die Jahre 2005 bis 2008 vorliege. "Es gibt nach wie vor keine Sicherheit, dass die Mittel künftig zweckentsprechend verwendet werden. Anscheinend ist sich dessen auch die Kunstsektion nicht sicher - denn warum sonst stellt man dem Förderungsnehmer die Rute ins Fenster? Immerhin hat das Bundeskanzleramt die Wörtherseefestspiele GmbH deutlich darauf hingewiesen, dass im Fall einer nicht widmungsgemäßen Verwendung der Gelder diese zurückzuzahlen sind", so die Abgeordneten.

Muttonen und Trunk kündigen an, die Causa auch künftig ganz genau im Auge behalten zu wollen. Wenn keine brauchbaren Antworten kommen, dann müsse man eben jedes Jahr eine entsprechende parlamentarische Anfrage an den Bundeskanzler richten, um Licht in das Dunkel der Seebühne zu bringen. (Schluss) wf/mm

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