FSG-GPA-Jugend: 35 Stunden Woche ist ein Muss

Arbeitszeitverkürzung schafft Beschäftigung

Wien (FSG) - Die Arbeitslosigkeit steigt, die realen Einkommen sinken. Die Industriellenvereinigung fordert eine Verlängerung der Arbeitszeiten auf 48-60 Wochenstunden. Damit würde der Druck auf die Beschäftigten weiter erhöht und ihre Einkommen weiter gekürzt. ++++

"Ein paar Großunternehmen fahren Rekordgewinne ein! Wir fordern, dass auch die Beschäftigten etwas von den Gewinnen haben! Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ist ein gutes Mittel für mehr Beschäftigung, gerechtere Verteilung und höhere Lebensqualität!", fordert der Vorsitzende der GPA Jugend René Pfister.

"60.000 junge Menschen unter 25 Jahren sind arbeitslos - Tendenz steigend. Dabei sind die vielen hunderttausend Menschen - vor allem Frauen und Junge - die unfreiwillig als Teilzeit- oder in anderen atypischen Beschäftigungsverhältnissen ihr Auskommen finden müssen, noch gar nicht berücksichtigt! Wer Politik für ArbeitnehmerInnen, Arbeitslose und Jugendliche machen will, muss endlich aktiv etwas gegen die Arbeitslosigkeit unternehmen. Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ist eine Maßnahme, mit der Beschäftigung geschaffen, Einkommen gerechter verteilt und die Lebensqualität der ArbeitnehmerInnen gesteigert wird!"

"Die FSG-GPA Jugend beteiligt sich an der aktuellen Kampagne für Arbeitszeitverkürzung und ich ersuche alle, uns unter www.arbeitszeitverkuerzung.at mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen. Ich hoffe, dass endlich Politik für die ArbeitnehmerInnen in diesem Land gemacht wird und unsere Forderung zur 35 Stundenwoche umgesetzt wird!" schließt Pfister.

FSG, 6. Dezember
2005 Nr. 52

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