Andreas Schieder neuer Vorsitzender des Wiener Gemeinderats-Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr

Vernünftige Verkehrswege, Bratislava-Anbindung, Zentralbahnhof und aufregende Architektur als Schwerpunkte

Wien (SPW-K) - Gemeinderat Mag. Andreas Schieder ist neuer Vorsitzender des Wiener Gemeinderats-Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr: Schieder wurde in der Vorwoche in der ersten Sitzung des Ausschusses einstimmig zum Nachfolger von Gemeinderat Johann Driemer gewählt. Stellvertreter sind Gemeinderat Karlheinz Hora und Gemeinderätin Karin Schrödl.

"Wir stehen gerade im Bereich Verkehr vor großen Herausforderungen", so Schieder. "Es geht um die Realisierung von vernünftigen Verkehrsrelationen in der Ostregion wie zum Beispiel des Regionenrings, aber auch die Schaffung von leistungsfähigen Verbindungen nach Bratislava." Ein wichtiges Projekt ist auch der Zentralbahnhof: "Die Bahnhöfe in Wien müssen dringend ausgebaut und modernisiert werden - besonderes Augenmerk legt die Stadt dabei auf den Zentralbahnhof "Wien Europa Mitte" inklusive einem internationalen Busbahnhof und dem umliegenden Stadtentwicklungsgebiet. Der Baubeginn ist für 2007 und eine Fertigstellung ist im Jahr 2011 mit dem Bund vereinbart. Aber auch Westbahnhof und Bahnhof Praterstern müssen inklusive ihrer Umgebung als neue zentrale Stadtteile etabliert werden."

Im Bereich Stadtentwicklung habe man wiederum insgesamt 13 Zielgebiete definiert: "Es geht im Wesentlichen um die Verbindung von Neu und Alt in der City, die Entwicklung im Wiental, entlang des Gürtels und beim Donaukanal", so Schieder. "Beispielsweise soll der Donaukanal zu einer pulsierenden Lebensader werden."

Weiterhin wichtig bleibt für Schieder auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes: "Die Aktivitäten zur Neugestaltung des öffentlichen Raumes, das 50 Orte Programm für Plätze und Straßenräume, werden deshalb fortgesetzt. Dabei stehen die Interessen der Frauen, Jugendlichen und Kinder weiterhin im Vordergrund. Dafür wird die Stadt einen Gender-Preis ausschreiben, der für die Bezirke mit hervorragenden Lösungen offen stehen soll."

Die Stadt bekenne sich weiterhin zu spektakulärer, aufregender Architektur des 21. Jahrhunderts. "Das gilt nicht nur für die städtischen Bauten selbst, sondern auch für private Investoren. Die Stadt wird weiter junge ArchitektInnen fördern und das Architekturjahr 2006 fortsetzen!" (Schluss)

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