• 06.12.2005, 12:01:29
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Andreas Schieder neuer Vorsitzender des Wiener Gemeinderats-Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr

Vernünftige Verkehrswege, Bratislava-Anbindung, Zentralbahnhof und aufregende Architektur als Schwerpunkte

Wien (SPW-K) - Gemeinderat Mag. Andreas Schieder ist neuer
Vorsitzender des Wiener Gemeinderats-Ausschusses für Stadtentwicklung
und Verkehr: Schieder wurde in der Vorwoche in der ersten Sitzung des
Ausschusses einstimmig zum Nachfolger von Gemeinderat Johann Driemer
gewählt. Stellvertreter sind Gemeinderat Karlheinz Hora und
Gemeinderätin Karin Schrödl.

"Wir stehen gerade im Bereich Verkehr vor großen
Herausforderungen", so Schieder. "Es geht um die Realisierung von
vernünftigen Verkehrsrelationen in der Ostregion wie zum Beispiel des
Regionenrings, aber auch die Schaffung von leistungsfähigen
Verbindungen nach Bratislava." Ein wichtiges Projekt ist auch der
Zentralbahnhof: "Die Bahnhöfe in Wien müssen dringend ausgebaut und
modernisiert werden - besonderes Augenmerk legt die Stadt dabei auf
den Zentralbahnhof "Wien Europa Mitte" inklusive einem
internationalen Busbahnhof und dem umliegenden
Stadtentwicklungsgebiet. Der Baubeginn ist für 2007 und eine
Fertigstellung ist im Jahr 2011 mit dem Bund vereinbart. Aber auch
Westbahnhof und Bahnhof Praterstern müssen inklusive ihrer Umgebung
als neue zentrale Stadtteile etabliert werden."

Im Bereich Stadtentwicklung habe man wiederum insgesamt 13
Zielgebiete definiert: "Es geht im Wesentlichen um die Verbindung von
Neu und Alt in der City, die Entwicklung im Wiental, entlang des
Gürtels und beim Donaukanal", so Schieder. "Beispielsweise soll der
Donaukanal zu einer pulsierenden Lebensader werden."

Weiterhin wichtig bleibt für Schieder auch die Gestaltung des
öffentlichen Raumes: "Die Aktivitäten zur Neugestaltung des
öffentlichen Raumes, das 50 Orte Programm für Plätze und
Straßenräume, werden deshalb fortgesetzt. Dabei stehen die Interessen
der Frauen, Jugendlichen und Kinder weiterhin im Vordergrund. Dafür
wird die Stadt einen Gender-Preis ausschreiben, der für die Bezirke
mit hervorragenden Lösungen offen stehen soll."

Die Stadt bekenne sich weiterhin zu spektakulärer, aufregender
Architektur des 21. Jahrhunderts. "Das gilt nicht nur für die
städtischen Bauten selbst, sondern auch für private Investoren. Die
Stadt wird weiter junge ArchitektInnen fördern und das
Architekturjahr 2006 fortsetzen!" (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
mailto:[email protected]

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