Leichtfried kritisiert Gorbach: Vollmundige Erklärungen sind zu wenig

"Lieber mit Überschallgeschwindigkeit für Winterreifenpflicht als mit 160 km/h auf einer verschneiten Autobahn"

Wien (SK) - "Neuer Schneefall, neues Chaos. Dabei wäre es so einfach, etwas dagegen zu unternehmen. Man muss nur wollen." So kommentiert der SPÖ-Abgeordnete im Europäischen Parlament, Jörg Leichtfried, das Chaos auf Österreichs Straßen nach den neuerlichen Schneefällen. "Trotz der Ankündigungen von Minister Gorbach, LKWs zu verpflichten, Winterreifen zu benutzen, ist bisher nichts geschehen. Im Mai ist es zu spät, Herr Minister", erinnert Leichtfried den Verkehrsminister. ****

"Es kann nicht Priorität der Verkehrspolitik sein, auf zweispurigen Autobahnen zu Testzwecken 160 km/h zu erlauben. Wenn Minister Gorbach bei der Winterreifenpflicht für LKWs ähnlich schnell vor gehen würde, wäre das Problem bereits gelöst", so Leichtfried.

"Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden", meint Leichtfried. "Anleihen bei anderen Staaten gäbe es genug. Finnland, Lettland, Estland, Litauen und Slowenien haben eine Winterreifenpflicht für LKWs. Also sollte es auch in Österreich möglich sein", sagt Leichtfried.

Vehement wiederholt der SPÖ-Europa-Abgeordnete daher seine Forderung nach der Winterreifenpflicht, die Vorteile bei der Gefahrenvermeidung, aber auch bei einer Verringerung der Transitlawine brächte. (Schluss) ps/mp

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