Austro Control verzeichnet neuen Höchststand bei Flugbewegungen

2005 erstmals über eine Million Flüge im österreichischen Luftraum

Wien (OTS) - 2005 wurde im österreichischen Luftraum wieder ein deutlicher Zuwachs im Flugverkehr registriert. Erstmalig wird die Zahl der kommerziellen Flugbewegungen die Millionengrenze überschreiten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Verkehrssteigerung von über 11%. In Europa wurde laut Statistik der Eurocontrol bis einschließlich September eine Zunahme von knapp 5% registriert. Am Flughafen Wien legten bis Oktober die Landungen um knapp 4% zu. Den stärksten Zuwachs verzeichnete jedoch Salzburg mit einem Plus von 18,6% im gleichen Zeitraum.

Austro Control senkt Gebühren

Bereits Mitte 2005 hat Austro Control die Streckengebühren um knapp 6% gesenkt. Noch deutlicher fällt die Senkung 2006 aus. Mit einer Unit Rate von Euro 59 wird Austro Control 8,5% unter der Gebühr des Vorjahres liegen und damit - wie angestrebt - einen Platz im europäischen Mittelfeld einnehmen. Dafür hat der internationale Verband der Luftfahrtunternehmen IATA eine besondere Anerkennung ausgesprochen. Die An- und Abfluggebühren werden im nächsten Jahr als Folge des effizienten Kostenmanagements noch deutlicher um 12% auf Euro198 gesenkt. "Durch die in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und den guten wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens war es uns möglich, die Gebühren sowohl auf der Strecke als auch im An- und Abflugbereich für unsere Kunden entsprechend zu senken und damit auch einen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich zu leisten.", so Generaldirektor Christoph Baubin.

Austro Control konnte trotz der deutlichen Verkehrsteigerungen im österreichischen Luftraum die durch die Flugsicherung zu verantwortenden Verspätungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzieren, im gesamtösterreichischen Luftraum um 15%, im An- und Abflugbereich Wien um 29%. Dennoch waren laut AEA (Association of European Airlines) Statistik im 3. Quartal 26% der Departures aus Wien um mehr als 15 Minuten verspätet. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 24%. Insgesamt waren in Europa laut Eurocontrol im Sommer 2004 (April - September) 20% aller Departures um mehr als 15 Minuten verspätet.

"Hier sind wir zwar auf dem richtigen Weg, aber natürlich noch nicht zufrieden. Angesichts des in den kommenden Jahren zu erwartenden Verkehrswachstums muss hier die Zusammenarbeit von Air Traffic Management, Airlines und Airports weiter optimiert werden, um Verspätungen insbesondere auch in Wien so gering als möglich zu halten und den steigenden Bedarf der Airlines zu decken.", so Vorstandsdirektor Johann Zemsky abschließend.

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