FSG-Jugend und SJÖ für Arbeitszeitverkürzung

Kampagnen-Website www.arbeitszeitverkuerzung.at ist online!

Wien (SK) - Die Sozialdemokratische Gewerkschaftsjugend
(FSG-Jugend) und die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) starteten heute vor dem Parlament mit der Aktion "Wart' nicht auf den Nikolo! Arbeitszeit verkürzen!" ihre gemeinsame Kampagne für eine kollektive Arbeitszeitverkürzung. Mit der Aktion wollen die jungen SozialdemokratInnen Alternativen zur derzeitigen katastrophalen Arbeitsmarktlage für junge Menschen aufzeigen. ****

Für Rene Pfister, den Vorsitzenden der FSG Jugend, ist es hoch an der Zeit, die seit den 1970er Jahren eingeschlafene Diskussion um die Arbeitszeitverkürzung wieder in Gang zu bringen: "Nach der letzten Phase der generellen Arbeitszeitverkürzung in Österreich von 1970 bis 1975 sind die Beschäftigtenzahlen von ca. 2,4 Mio. auf ca. 2,7 Mio. gewachsen. Diskussionen über längere Arbeitszeiten bei gestrichenen Überstundenzuschlägen sind angesichts der Rekordarbeitslosigkeit vollkommen absurd. Man muss die vorhandene Arbeit besser verteilen, und nicht diejenigen, die schon Jobs haben, noch länger arbeiten lassen und ihnen gleichzeitig die Überstundenzuschläge wegnehmen."

Ludwig Dvorak, Vorsitzender der SJÖ, sieht gerade in Anbetracht der aktuellen Arbeitsmarktdaten mit 312.250 Arbeitssuchenden dringenden Handlungsbedarf: "Wir brauchen zur Bekämpfung der immer weiteren steigenden Arbeitslosigkeit radikale Konzepte. Eine kollektive Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich würde vorhandene Arbeit fair verteilen und die Kaufkraft stärken, also das genaue Gegenteil der Politik der derzeitigen Bundesregierung. Es ist an der Zeit, den ständigen Forderungen nach Arbeitszeitverlängerung und Lohnkürzungen seitens Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer ein klares Gegenkonzept entgegenzustellen."

Dvorak und Pfister betonen, dass eine kollektive Arbeitszeitverkürzung zur Behebung der Rekordarbeitslosigkeit unumgänglich ist: "Österreich wird immer reicher, während gleichzeitig die Armut steigt. Das Konzept der Arbeitszeitverkürzung ist genau das Mittel, das hier die Trendwende setzen kann."

Details und Downloads gibt es auf der Website www.arbeitszeitverkuerzung.at. Dort kann man die Initiative außerdem persönlich unterstützen.

Fotos der Aktion sind bei der SJÖ erhältlich. (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04, http://www.arbeitszeitverkuerzung.at

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Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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