VP-Aichinger: Handstreichartige Strompreiserhöhung gefährdet den Wirtschaftsstandort Wien

Alle Beteuerungen der SP-Stadtregierung nach Erhalt und Steigerung der Wirtschaftskraft Wiens werden Lügen gestraft

Wien (OTS) - "Die heute den Wiener Gewerbekunden von Wien-Energie bekannt gegebene Strompreiserhöhung erfolgt nicht nur überfallsartig und quasi im Handstreich, sondern ist auch im höchsten Maß ungerechtfertigt. Damit wird die Wiener Wirtschaft wieder einmal in geradezu unverantwortlicher Weise zur Kasse gebeten", so ÖVP Wien Wirtschaftssprecher LAbg. Fritz Aichinger zu der heute bekannt gegebenen Strompreiserhöhung für Groß- und Gewerbekunden.

Erst vor nahezu genau einem Jahr - im November 2004 - wurden die Strompreise erhöht und noch kurz vor der Wien-Wahl im Oktober 2005 hat die rote Wiener Stadtregierung ganz nach dem Motto "mein Name ist Hase, ich weiß von nichts", jedwede Absicht nach Erhöhung der Tarife in Abrede gestellt. Aichinger: "Es ist ungeheuerlich, wie hier vorgegangen wird. Die Beteuerungen von Wien-Energie 'alle Kalkulationsspielräume ausgenützt zu haben' muten wie ein schlechter Witz an. Denn anstatt Einsparungen durch die Straffung der eigenen Strukturen und durch die Steigerung der Effizienz zu erzielen, wird von Wien-Energie der einfache Weg über eine neuerliche Erhöhung des Strompreises gewählt. Die Wiener Wirtschaft wird in geradezu unverantwortlicher Weise zur Kasse gebeten und alle Beteuerungen der SP-Stadtregierung nach Erhalt und Steigerung der Wirtschaftskraft Wiens werden damit Lügen gestraft."

"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Wirtschaftsbetriebe von Wien absiedeln und ihren Standort in das Wiener Umland oder gar in das benachbarte Ausland verlegen", stellt Aichinger fest. "Ich fordere die SP-Stadtregierung mit Nachdruck dazu auf, darüber nachdenken, ob eine Strompreiserhöhung tatsächlich gerechtfertigt ist und ein Machtwort zu sprechen. Der Wirtschaftsstandort Wien darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden", schließt Aichinger.

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