Strache: Unglaubliche Menschenhatz auf Walter Seledec!

Vorgangsweise in Kommission und Publikumsrat erinnert an Pol-Pot-Regime

Wien, 05-12-2005 (fpd) - Die heutige Sitzung des
ORF-Publikumsrates hat die Dimensionen einer völlig unwürdigen Menschenhatz auf den untadeligen ORF-Chefredakteur erreicht und muß ungehend gestoppt werden. Alleine schon die Wortwahl zeige, daß etliche Mitglieder des Publikumsrates den Boden jeglicher zivilisierten und demokratischen Auseinandersetzung völlig verlassen haben, kritisierte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. ****

Die Bezeichnungen "Charakterschwein" oder "ein Würschtl, das weg muß" zeigen, daß hier von manchen in Pol Pot-Manier vorgegangen werde. Einige Mitglieder des Publikumsrates würden wie Rote Khmer agieren. Dies sei eine Entwicklung, bei welcher der ORF als Unternehmen massiven Schaden nehme, so Strache.

Die Herrschaften Muliar und Karner seien offensichtlich das Opfer eines politischen Tollwutanfalles geworden. In diesem Zusammenhang habe sich übrigens der Vorsitzende der Kommission und des Publikumsrates völlig disqualifiziert, zumal er dieser Hatz offensichtlich freien Lauf gelassen habe. "Was sich hier im ORF abspielt, hat mit Demokratie nichts mehr zu tun", so Strache.

"Ungeachtet dessen, wie der ORF mit dem Fall Seledec weiter umgeht, kann schon heute seitens der FPÖ festgestellt werden, daß diese schäbige ORF-interne Angelegenheit nicht ohne Folgen bleiben wird. Diese Angelegenheit wird ein Nachspiel haben müssen", so Strache. (Schluß)

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