Stummvoll: Glawischnigs Weg vom Boulevard zurück zur Innenpolitik gescheitert

Mehr als die Hälfte der 285 Millionen Euro der Regierungs-Initiative "unternehmen arbeitsplatz" speziell für Frauen

Wien, 05. Dezember 2005 (ÖVP-PK) Dass die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen das Thema "Frauen, Kinder und Familie" immer mehr für sich zu gewinnen versuche, sei zwar "bio"-logisch, so ÖVP-Budgetsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll heute, Montag, zu Aussagen von Eva Glawischnig zum Arbeitsmarkt, "innerhalb von wenigen Wochen aber Kompetenz in diesem Bereich zu entwickeln ist eine gänzlich andere Sache. Mit dem Beschäftigungsförderungsgesetz hat diese Bundesregierung gerade für Frauen mehr als 100 Millionen Euro für eine Qualifizierungsoffensive und Eingliederungsbeihilfen für Wiedereinsteigerinnen beschlossen", so Stummvoll. ****

Die Bundesregierung sei sich der speziellen Anforderungen und Förderungen für Frauen am Arbeitsmarkt bewusst und habe deshalb mit der Initiative "unternehmen arbeitsplatz" vorausschauend gehandelt, betonte der ÖVP-Budgetsprecher. Die Regierung habe damit eine 285 Millionen Euro schwere Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive beschlossen, die besonders auf die Frauen abziele. "Durch spezielle Frauenförderung nehmen mehr als 15.000 Frauen zusätzlich an den Qualifizierungsmaßnahmen des AMS teil und der Wiedereinstieg von Frauen am Arbeitsmarkt wird mit einer Eingliederungsbeihilfe gefördert", so Stummvoll.

Darüber hinaus würden Frauen unter 25 Jahren im Rahmen des Sonderprogramms "JOBS FOR YOU(TH)" verstärkt gefördert. Auch die Qualifizierung im Bereich Gesundheits- und Pflegeberufe werde ausgebaut: "Weitere 1.400 Personen werden zusätzlich ausgebildet und höher qualifiziert - über 80 Prozent davon sind Frauen", betonte Stummvoll weiter. Wenn man also zur speziellen Frauenförderung am Arbeitsmarkt noch den Frauen-Anteil bei den weiteren Beschäftigungsförderungen hinzurechen, werde "summa summarum" deutlich mehr als die Hälfte des Pakets von 285 Millionen Euro für Frauen eingesetzt. "Das sind die Fakten und was haben Sie vorzuweisen, Frau Glawischnig? Für den Weg vom Boulevard zurück zur Innenpolitik braucht man mehr Substanz", so Stummvoll abschließend.

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