Stefan: Wiener Staatsoper verkommt unter Holender zum "Dilettantenstadel"!

Lohengrin-Inszenierung im Haus am Ring ist langweilig, dümmlich und uninteressant - Staatsoper auf dem Weg zur Allerweltsbühne!

Wien, 05-12-2005 (fpd) - ~

Die Österreichischen Bundestheater
entwickeln sich unter der schwarz-orangenen Bundesregierung immer mehr zu einer Schaubühne der internationalen Regietheatermafia. Während der "Aktionskünstler" Hermann Nitsch mit seiner fast vierzig Jahre alten und verstaubten Blutorgie im Wiener Burgtheater aufzuregen versuchte, vergreift sich nunmehr Regisseur Barrie Koskys an Richard Wagners Lohengrin und offenbart damit einmal mehr den Kulturzugang der derzeitigen Bundesregierung. Auch wenn die musikalische Inszenierung durch die grandiose Umsetzung der beteiligten Sänger und durch das Staatsopernorchester positiv hervorzuheben ist, so bleibt durch die szenische Gestaltung doch ein äußerst fahler Beigeschmack dieser versuchten Selbstinszenierung von Koskys, so heute der Kultursprecher der Wiener FPÖ, LAbg GR Mag. Harald Stefan in einer Reaktion auf die öffentlich diskutierte Neuinszenierung an der Wiener Staatsoper.

Es sei, so Stefan, eine gesellschaftspolitische Demaskierung von Schüssel, Haider und Co, wenn der Verfall einer der renommiertesten Opernbühnen zu einem drittklassigen Provinzhaus hingenommen und der linke Politgünstling Holender, dessen Vertrag zuletzt 2003 verlängert wurde, schalten und walten könne wie er wolle. Schüssel und Haider vertreten damit genau jene Politik, die bereits zuvor Rudolf Scholten vorexerzierte und die Claus Peymann am Burgtheater erst möglich gemacht habe, so Stefan.

Er, Stefan, bekenne sich selbstverständlich zur Freiheit der Kunst. Nur sei diese eben dort zu Ende, wo Kunstwerke von selbsternannten Regisseuren vergewaltigt und entfremdet werden. Dies war seinerzeit bei der Fledermaus-Inszenierung von Hans Neuenfels in Salzburg so und dies sei jetzt an der Wiener Staatsoper der Fall. Wenn unsere Kinder die Klassiker der Bühnenwerke nur mehr in entfremdeter Form kennenlernen, so dürfe man sich nicht wundern, wenn junges Publikum den Theatern gänzlich fern bleibe, so Stefan abschließend. (Schluß) jen

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