VP-Hoch zu Rothneusiedl: Konzepte erst einmal auf den Tisch legen!

Stadionbau unter gewissen Bedingungen vorstellbar, Megaeinkaufszentrum aber nicht sinnvoll

Wien (VP-Klub) - "Die gespielte Aufregung des Grün-Mandatars Chorherr ist wirklich überflüssig", reagierte ÖVP Wien-Gemeinderat Alfred Hoch auf eine Aussendung der Grünen zum geplanten Stadionbau in Rothneusiedl. Außer medialen Absichtserklärungen von Frank Stronach und Bürgermeister Michael Häupl sei ja noch nichts Greifbares - außer dem Versuch Grundstücke anzukaufen - vorhanden.

Nachdem der Forderung der ÖVP nach einer Verlängerung der U1 bis Rothneusiedl seitens der Stadtregierung nun doch Folge geleistet werde, müsse man sich klar werden, in welche Richtung das Stadterweiterungsgebiet Rothneusiedl genutzt werde. "Die Idee eines Stadions ist unter gewissen Bedingungen nachvollziehbar, abzulehnen im Sinne der Wiener Klein- und Mittelbetriebe ist aber der Bau eines zusätzlichen Mega-Einkaufszentrums. Das Stadion darf nicht nur für Fußball, sondern muss auch anderen Sportarten und Veranstaltungen -etwa aus dem Bereich der Kultur - offen stehen", so Hoch.

Die Favoritner Fußgängerzone, die Visitenkarte des Bezirks, leidet ja bereits jetzt schon unter der derzeitigen Politik der Stadtregierung, Einkaufszentren wie Pilze aus dem Boden schießen zu lassen - zumal ja in nächster Umgebung der Fußgängerzone mit dem Umbau des Südbahnhofs zum Zentralbahnhof Wien Europa-Mitte ein weiteres Einkaufszentrum geplant ist. Zudem zeigen Studien ganz deutlich, dass zuwenig Menschen im Einzugsbereich von Rothneusiedl leben und daher ein Einkaufszentrum nur die ansässigen Betriebe im Bezirk schädigen würde. "Die SCS ist flächenmäßig in einer anderen Liga und würde - so die Studien - weiterhin dominierend im Gebiet Vösendorf/Wien-Süd sein", so Hoch.

Die Verantwortlichen, der Bürgermeister und die zuständigen Stadträte, sollen jetzt rasch ihre Vorhaben konkretisieren und dann gemeinsam mit den Anrainern und den Grundstückseigentümern im Sinne der Bevölkerung und der Wiener Wirtschaft zu einer Lösung kommen", so Gemeinderat Alfred Hoch und abschließend: "Damit würde man sich auch die gespielte Aufregung der Grünen im Vorfeld ersparen."

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