Gezielte Frauenförderung in Wissenschaft und Forschung

Possanner-Staatspreis für außerordentliche Leistungen von Frauen in der Wissenschaft an Univ.-Prof. Dr. Margarethe Hochleitner verliehen

Wien (OTS) - Bundesministerin Elisabeth Gehrer verlieh heute im Rahmen eines Festaktes im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur den Gabriele Possanner-Staatspreis 2005 an die Innsbrucker Internistin Univ.-Prof. Dr. Margarethe Hochleitner.

Bildungsministerin Gehrer hob anlässlich der Verleihung der Preise für wissenschaftliche Leistungen hervor, dass immer mehr Frauen, außerordentliche und hervorragende Leistungen im Bereich der Wissenschaft erbringen. "Die Preise sind ein Zeichen dafür, dass bereits viele Fortschritte und Verbesserungen für wissenschaftlich arbeitende Frauen erreicht wurden, denn Frauenförderung ist Zukunftsförderung", so Bundesministerin Gehrer

Seitens der Bildungsministerin werden zahlreiche Anstrengungen unternommen um Karrieren von Frauen im Wissenschaftsbereich verstärkt zu fördern. So sind heute bereits mehr als 50 % der Studierenden Frauen, es gibt 14 Vizerektoren, etwa 30 % der Universitätsräte sind bereits Frauen und es bestehen zahlreiche Projekte um den Frauenanteil weiter zu erhöhen wie etwa das Programm "excellenzia".

"Trotz der Erfolge sind wir noch lange nicht am Ziel" so Gehrer. Es müsse weiter darauf hingearbeitet werden, dass frauenspezifische Anliegen in Ausbildung, Karriere und Beruf weiter verstärkt umgesetzt werden", so Gehrer anlässlich der Verleihung des Preises.

Die mit je 1.900 Euro dotierten Förderungspreise wurden der Wiener Wirtschaftswissenschafterin Mag. Bettina Haidinger und der Wiener Ethnologin Mag. Anna Jabloner zuerkannt. Der alle zwei Jahre ausgelobte Gabriele Possanner-Staatspreis dient der Auszeichnung einer Person aus dem Bereich Forschung und Lehre, deren wissenschaftliche Leistungen die Geschlechterdemokratie fördern. Mit den Gabriele Possanner-Förderungspreisen werden wissenschaftliche Einzel-leistungen ausgezeichnet, die zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie beitragen.
Die Vergabe erfolgt durch die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf Vorschlag der von ihr einberufenen internationalen Fachjury.

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