Staatssekretär Mainoni: Keine Auflassung von Poststandorten

Streikdrohung der Gewerkschaft hinfällig - Keine Schließungswelle

Wien (OTS) - "Die derzeitige Diskussion um mögliche Schließungen von Poststandorten ist nichts weiter als eine von der Gewerkschaft motivierte Panikmache. Bis mindestens 2009 sind sämtliche Standorte in ganz Österreich gesichert. Es wird zu keiner, von einigen Politikern an die Wand gemalten, Schließungswelle kommen", so der Staatssekretär im BMVIT, Mag. Eduard Mainoni, am Rande des ESA-Ministerrats in Berlin.

Post-Generaldirektor Anton Wais hat im heutigen Profil ebenfalls weitere Standortschließungen ausgeschlossen. "Die geplante Privatisierung der Post, die nächstes Jahr über die Bühne gehen soll, hat auf die Standorte keinerlei Einfluss. Im Gegenteil - die österreichische Post AG hat mit der derzeitigen Filialstruktur einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern. Außerdem ist es die Aufgabe der Politik für die optimale Versorgung der Österreicherinnen und Österreicher zu sorgen. Mit dem Versprechen, die Poststandorte weiter beizubehalten, kommen wir genau dieser Verpflichtung nach", so der BZÖ-Staatssekretär.

Mainoni kritisiert aber vor allem die Vorgangsweise der Gewerkschaft. "Anstatt sich mit uns an einen Tisch zu setzen und sich über das Thema zu informieren, werden gleich Streiks angekündigt, die jeder Grundlage entbehren. Ich fordere die Gewerkschafter daher auf, die Streikdrohung sofort zurückzunehmen", so der Staatssekretär zum Schluss.

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