Wendl: Wird die große Anhebung der Mindestpensionen bewusst ignoriert?

Wien (OTS) - "Die große Anhebung der Mindestpensionen wird von Caritas-Direktor Michael Landau Landau offensichtlich ignoriert", so Ingrid Wendl, Seniorenabgeordnete des Österreichischen Seniorenbundes, zu dessen heutigen Behauptungen zur Armutsbekämpfung in Österreich. "Anders kann ich mir seine Aussagen nicht erklären", so Wendl weiter.

Landau wirft der Bundesregierung "Stillstand" in der Armutsbekämpfung vor. Genau das Gegenteil ist der Fall. Gerade diese Bundesregierung kümmert sich um die Ärmsten der Armen. In Österreich wird mit der außertourlichen Erhöhung der Mindestpensionen um 27 Euro auf 690 Euro, das sind im Jahr 9660 Euro (14 mal 690 Euro) die im Armutsbericht des Sozialministeriums enthaltene Armutsgefährdungsgrenze von 9.425 Euro klar überschritten. In den letzten 5 Jahren wurden die Mindestpensionen um 100 Euro erhöht, während sie im gleichen Zeitraum unter einem SPÖ-Kanzler nur um 29 Euro angehoben wurden.

"Ich freue mich, dass die Regierung besonders auf die Mindestpensionisten schaut und 178.000 Pensionistinnen und Pensionisten aus der Armutsgefährdung herausgeholt hat. Der Österreichische Seniorenbund wird mit den anderen Seniorenorganisationen gemeinsam darüber wachen, dass die Nachhaltigkeit der Alterssicherung auch weiterhin gewährleistet wird.", so Wendl weiter.

Auch in anderen sozial wichtigen Bereichen gibt es laufend Aktivitäten, so findet z.B. gerade heute Parlament eine parlamentarische Enquete zum Thema der Behinderung statt.

"Ich bin froh darüber das wir uns das in Österreich - im Gegensatz zu anderen Ländern, wie z.B. in Deutschland - auch leisten können und bedanke mich auch bei der österreichischen Wirtschaft, die dies ermöglicht", so Wendl abschließend.

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