FCG: Gegen die Abschaffung des Berufsbeamtentums

Beamtentum schützt die Bürger vor Staatswillkür und Korruption

Wien (OTS) - "Wer eine funktionierende Republik und einer
Demokratie würdige Verwaltungsabläufe sowie Gerichtsverfahren, die der Menschenwürde entsprechen, will, muss sich für das Weiterbestehen des Berufsbeamtentums einsetzen!"

Die FCG bekennt sich zum Verfassungsprinzip des Berufsbeamtentums als einem Garanten für Stabilität und Kontinuität des Rechtsstaates, dessen soziale Ordnung in ihrem Bestand wesentlich auf dem Wirken der ArbeiterInnen und Angestellten beruht, sagte heute FCG-Bundesvorsitzender und ÖGB-Vizepräsident Karl Klein und zitierte damit auch die einschlägigen Positionen des FCG-Grundsatzprogrammes.

Die von Staatssekretär Finz in letzter Zeit geäußerten Ideen, das Berufsbeamtentum müsse abgeschafft und durch ein Bundesmitarbeitergesetz ersetzt werden, sind aus grundsätzlichen Erwägungen abzulehnen. Das Berufsbeamtentum ist zwar reformbedürftig, muss aber in seinen Grundzügen zum Schutz der Bürger vor Staatswillkür und Korruption erhalten bleiben.

Berufsbeamte sind keine Privilegienritter, wie Finz zu glauben scheint, sondern Diener des Staates und Diener der BürgerInnen, was sie täglich unter Beweis stellen, schloss Klein. (Schluss)

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