VAEB bietet Hilfe beim Weg aus dem Krankenhaus an

Versorgungskoordinatoren helfen bei der Entlassung aus dem Krankenhaus

Wien (OTS) - Die VAEB - Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau - bietet ihren Kunden als einer der ersten Sozialversicherungsträger in Österreich die Hilfe so genannter Versorgungskoordinatoren an. Sie gehören zu einer noch kleinen Gruppe von speziell geschultem Fachpersonal, das Patienten bei der Entlassung aus dem Krankenhaus hilft. "In dieser Situation ergeben sich für die Patienten und auch deren Angehörige oft Versorgungsirrwege nach der Entlassung aus dem Krankenhaus", sagt Peter Fuchs, einer der Versorgungskoordinatoren der VAEB. "Ohne regulierendes Eingreifen kann es zu Fehlversorgungen oder verspäteter Leistungserbringung kommen."

So wurde die Idee entwickelt, am Übergang vom stationären in den ambulanten Bereich eine integrierte Patientenversorgung in Form eines Koordinators zu etablieren. Er unterstützt die Patienten und Angehörigen schon während des Spitalsaufenthaltes, begleitet die Entlassung und hilft bei der Vorbereitung der Nachbehandlung. Erfolgreich wurde dieses System in der Steiermark getestet und etabliert.

Für ihre Arbeit haben die Versorgungskoordinatoren Instrumente zur Verfügung. Dazu gehören Entlassungschecklisten, die für Gespräche mit den Spitalsärzten verwendet werden. "Wichtig sind auch die rechtzeitige Information an jene niedergelassenen Ärzte, die nach der Entlassung den Patienten weiter betreuen, und das Stellen von Anträgen für bewilligungspflichtige Medikamente", erläutert Fuchs. Unterstützung gibt es beim bürokratischen Dickicht, das von den geschwächten Patienten und gestressten Familienmitgliedern oft nicht zu durchschauen ist. Dazu gehören Anträge für Rehabilitation, Beratung über die Leistungen der Sozialversicherung, Koordination des Anschlussheilverfahrens und Pflegegeldanträge.

"Der wesentliche Nutzen des Entlassungsmanagements liegt in einer Steigerung der Behandlungsqualität für den Einzelnen, und das ist ganz im Sinn der Strategie einer bedürfnisorientierten Versorgungsstruktur", sagt VAEB-Generaldirektor Kurt Völkl. "Der Versorgungskoordinator war nie als Instrument für eine Kosteneinsparung vorgesehen. Die Praxis zeigt aber, dass die Kosten durch die optimale Koordination verringert werden können. Das ist letztlich ein positiver Nebeneffekt für alle Versicherten."

Die VAEB ist im Rahmen der 61. ASVG-Novelle Anfang 2005 durch die Zusammenlegung zweier berufsständischer und traditionsreicher Sozialversicherungsträger entstanden, nämlich der Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen und der Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaus. Als solche ist die VAEB eine Körperschaft öffentlichen Rechts und wird, wie auch die übrigen Sozialversicherungsträger, von den Versicherten selbst im Rahmen der so genannten Selbstverwaltung verwaltet. Die VAEB betreut bundesweit rund 290.000 Anspruchsberechtigte, davon knapp 50.000 aus dem Bereich Bergbau, und ist für die Kranken- und Pensionsversicherung und für die Eisenbahnbediensteten auch für die Unfallversicherung zuständig.

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