ARBÖ: Letztes verlängertes Wochenende bringt Verkehrschaos mit Staus auf den Transitstrecken und Grenzen!

"Feiertags-Ansturm" auf die Einkaufszentren und Shopping-Meilen

Wien (OTS) - Der Feiertag - Maria Empfängnis - am kommenden Donnerstag beschert den Österreicherinnen und Österreichern die Möglichkeit des letzten verlängerten Wochenendes im Jahr 2005. Viele werden die Möglichkeit einen Urlaubstag am Fenstertag Freitag gegen 4 freie Tage zu tauschen nutzen.

Daher erwarten die Verkehrsexperten des ARBÖ bereits am Mittwoch durch die "Stadtflucht" eine Reiswelle aus den Ballungszentren. Besonders betroffen wird wieder einmal der Großraum um die Bundeshauptstadt Wien sein. Als die Staustrecke Nummer 1 wird sich erfahrungsgemäß die A23, Südosttangente, bewähren. Ab den frühen Nachmittagsstunden wird es in beiden Richtungen im gesamten Verlauf "rien ne va plus" heißen. Auch auf der A2, Südautobahn, zwischen der Wiener Stadtgrenze und dem Knoten Guntramsdorf sollten Autofahrer lange Verzögerungen in Richtung Süden einplanen. Ein ähnliches Bild wie auf der A23, und A2, wird sich auch auf den anderen Stadtausfahrten, wie der Altmannsdorfer Straße, der Triester Straße, und der Westausfahrt bzw. der A4, Ostautobahn, zwischen dem Knoten Prater und Schwechat bieten. Innerstädtisch sollte vor allem am Ring, dem Franz-Josefskai, der ehemaligen 2-er Linien und der Erdberger-bzw. Weißgerberlände mit Stau gerechnet werden. Das Champinons-League-Spiel Rapid Wien gegen Juventus Turin wird das seinige zu den Verkehrsstaus in Wien beitragen. Am Abend vor dem Spielbeginn werden erhebliche Verzögerungen vor allem auf der A23, Südosttangente und dem Handelskai nicht ausbleiben. Insgesamt rechen die Verkehrsexperten des ARBÖ am Mittwoch mit einer Entspannung der Verkehrlage in Wien erst in den sehr späten Abendstunden.

Auch in den Landeshauptstädten werden die Autofahrer am Mittwoch was Staus betrifft nicht "ungeschoren" davon kommen. In der steirischen Metropole Graz sind lange Verzögerungen vor allem auf der A9, Pyhrnautobahn, vor dem Plabutschtunnel und der A2, Südautobahn, zwischen dem Knoten Graz/Ost und Knoten Graz/West zu erwarten. Mit Staus sollten die Linzer Autofahrer auf der A7, Westautobahn, im gesamten Verlauf sowie der A1, Westautobahn, zwischen Asten und dem Knoten Linz rechnen. Aber auch auf der B1, Wiener Bundesstraße, im Bereich zwischen Traun und der Umfahrung Ebelsberg wird es teilweise nur mehr im Schritttempo vorangehen. "Eine zweite, wenn auch schwächere Reisewelle, wird es erfahrungsgemäß am Freitag geben. Am Sonntag Nachmittag bzw. Abend geht es dann auf den gleichen Strecken wie am Mittwoch wieder retour", warnt ARBÖ-Sprecher Thomas Haider.

Einkaufsfahrten in die Nachbarländer führen zu stundenlangen Wartezeiten an den Grenzen=

Da in den meisten Nachbarländern, mit Ausnahme der Schweiz, der Donnerstag kein Feiertag ist, werden zahlreiche Staatsbürger die Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel im Ausland nutzen. Damit werden Staus und stundenlange Verzögerungen an den Grenzstellen verbunden sein. Besonders betroffen werden nach den Erfahrungen des ARBÖ die Grenzstellen zur Slowakei, wie Berg und Kittsee und zur Tschechischen Republik, wie Drasenhofen, Kleinhaugsdorf und Wullowitz sein. Aber auch an den Grenzstellen zu Ungarn, speziell in Heiligenkreuz und Klingenbach sowie in Nickelsdorf sollten Reisende zum Teil stundenlange Wartezeiten sowohl bei der Aus- als auch bei der Einreise einplanen.

Drittes Advent-Wochenende sorgt für Ansturm auf die Einkaufszentren und Shopping-Meilen=

Da am Feiertag die meisten Geschäfte offen halten werden, wird sowohl der Donnerstag als auch der 3. lange Einkaufssamstag durch den Ansturm auf die Einkaufszentren und die Shopping-Meilen in bzw. rund um die Großstädte geprägt sein. Die Verkehrsituation vor allem rund um die SCS im Süden von Wien wird von Parkplatznot und Staus auf den Zufahrtsstraßen geprägt sein. Ein ähnliches Bild wird sich auch rund um die SCN und dem Gewerbepark Stadlau im Norden der Bundeshauptstadt bieten. Auch rund um die Einkaufsmeile schlechthin, die Mariahilfer Straße, sollten Einkaufsbegeisterte mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Am Samstag wird die Innere Mariahilfer Straße in der Zeit von 9 bis 18.30 Uhr durch die Sperre zwischen dem Getreidemarkt und dem Mariahilfer Gürtel zur längsten Fußgängerzone Österreichs.

Die "Hotspots" im Weihnachsteinkaufsrummel in den Bundesländern werden neben der Shopping-Center-Seiersberg in Graz, vor allem die Plus-City in Pasching (bei Linz) und der Euro-Park in Salzburg-Kleßheim sowie dem DEZ in Innsbruck und dem CYTA bei Völs. Auch hier sollten die Autolenker einiges an Geduld bei der Anreise und der Parkplatzsuche mitbringen.

"Sei die Parkplatzsituation noch so prekär, bitten lassen Sie die Behindertenparklätze für die Berechtigten frei. Sie vermeiden nicht nur die Gefahr eine Strafe und das Abschleppen ihres Fahrzeuges sonder erleichtert ohnehin benachteiligten Menschen das Einkaufen um ein erhebliches", appelliert ARBÖ-Sprecher Thomas Haider abschließend an alle Verkehrsteilnehmer.

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