Martinz: Runter mit dem Strompreis

Kelag und Landeshauptmann versprechen seit Jahren günstigeren Strompreis. Jetzt sollen Kärntner doppelt zahlen

Klagenfurt (OTS) - "Die Belastungswelle, die auf die Kärntnerinnen und Kärntner ab Jänner 2006 zurollt, hat die BZÖ/SPÖ-Koalition zu verantworten. Schluss mit den Steuer- und Strompreiserhöhungen", fordert heute LR Josef Martinz. Grund ist die angekündigte Strompreiserhöhung durch die Kelag, so-wie das von der Koalition beschlossene Steuererhöhungs-Paket.

Schon zu Beginne dieses Jahres habe die Netztarif-Verordnung in ganz Österreich für günstigere Strompreise gesorgt. "Nur in Kärnten nicht. Da waren sich Kelag und der Landeshauptmann als Eigentümervertreter einig, dass für die Kärntnerinnen und Kärntner der Strompreis nicht gesenkt wird", erinnert Martinz. Schon ein ganzes Jahr würde die Bevölkerung in Kärnten benachteiligt, weil die Kelag ihre Energiepreise erhöht habe.

"Auch die Landeshauptmann war die höhere Dividende offensichtlich wichtiger, als günstiger Strompreis für die Menschen im Land", so Martinz. Die Bevölkerung müsse den deutschen Energieriesen und Miteigentümer der Kelag, RWE, füttern. "Heuer ist das Ergebnis der Kelag noch besser und die Kärntner sollen noch mehr zahlen. Das ist ein schlechter Witz", sagt Martinz. Nur in anderen Bundesländern biete die Kelag wesentlich günstigeren Strom an, sogar Gratisstrom stehe den Bürgern dort zur Verfügung.

Gleiches Recht für alle und runter mit dem Strompreis, fordere er daher schon zum wiederholten Mal. Der Landeshauptmann solle als Eigentümervertreter nicht große Töne spucken und Drohungen aussprechen, sondern endlich im Sinne der Menschen im Land handeln.

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