Kickl: Pressestunde: "Santa Gusi" fehlte nur die rote Zipfelmütze

Ein vorweihnachtliches Trauerspiel

Wien (OTS) - "Wenn Alfred Gusenbauer das nächste Mal versucht, den Weihnachtsmann zu spielen, sollte er sich gleich eine rote Zipfelmütze aufsetzen", meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zu den vollmundigen Versprechungen des SPÖ-Vorsitzenden in der heutigen ORF-Pressestunde.

Gusenbauer habe heute den Österreichern eine wahrhaft goldene Zukunft angekündigt für den Fall, daß sie ihn zum Kanzler machen. "Das böse Erwachen wird aber spätestens dann kommen, wenn ‚Santa Gusi’ seinen Sack mit den ‚Geschenken’ tatsächlich öffnet", warnte Kickl. "Denn was tatsächlich passiert, wenn ein roter Weihnachtsmann regiert, sieht man ja an Wien, auf dessen Bevölkerung eine Belastungslawine nach der anderen herunterknallt."

Außer großspurigen Phrasen habe Gusenbauer nichts zu bieten gehabt, führte Kickl weiter aus. Allerdings sei es sehr bezeichnend gewesen, daß er sich vom verpflichtenden Türkisch-Unterricht für Pflichtschullehrer nicht eindeutig distanziert habe. Und die Gesamtschule nun Gemeinschaftsschule zu nennen, ändere nichts an der Sache selbst. "Alles in allem: ein vorweihnachtliches Trauerspiel", konstatierte Kickl, der es bezeichnend fand, daß Gusenbauer zu substantiellen Fragen wie EU-Verfassung, Türkeibeitritt und Neutralität nicht einmal mehr befragt worden sei. Hier habe sich die SPÖ in vorkoalitionärer Eintracht bereits von den Interessen der österreichischen Bevölkerung verabschiedet.

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