Stummvoll: Blum-Bonus führt zu deutlicher Zunahme bei Lehrstellen

Rekordbeschäftigung mit 3.244.434 Beschäftigten

Wien, 2. Dezember 2005 (ÖVP-PK) Die Situation am Arbeitsmarkt werde von der Bundesregierung sehr ernst genommen und bilde deshalb auch den Schwerpunkt der Regierungsarbeit, sagte heute, Freitag, ÖVP-Finanzsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll. "Erfreulich an den aktuellen Arbeitsmarktdaten sind der Anstieg der offenen Lehrstellen, die Rekordbeschäftigung mit einem Plus von 39.416 Beschäftigten, die kürzere Verweildauer in der Arbeitslosigkeit und der Rückgang der Langzeitarbeitslosen um 44,4 Prozent", so Stummvoll. Zusätzliche Maßnahmen der Initiative "Unternehmen Arbeitsplatz", wie die Schwerpunkte Jobchance Pflegeberufe, Frauensonderprogramm, JOBS FOR YOU(TH) oder das Kombilohnmodell starten ab Jänner 2006. ****

Erstmals seit Dezember 2004 sei Ende November 2005 der Anstieg der Lehrstellensuchenden zum Stillstand gekommen. Mit 67 Prozent Steigerung gibt es eine äußerst erfreuliche Entwicklung bei den gemeldeten offenen Lehrstellen. "Der Blum-Bonus der
Bundesregierung, mit dem Betriebe in Form eines pauschalierten Zuschusses bei den Kosten der Lehrlingsausbildung gefördert werden, sollten sie zusätzliche Lehrstellen schaffen, wirkt. Eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftskammer bestätigt diese positive Entwicklung am Lehrstellenmarkt. So sind bis Ende November 2005 um 2.415 (+4,8 Prozent) mehr Lehrverträge abgeschlossen worden als im gleichen Zeitraum 2004", zeigte sich Stummvoll erfreut. Damit liege die Lehrstellenlücke im November 2005 mit 2.056 deutlich unter dem Vorjahreswert von 3.358. Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein habe zusätzlich in Auftrag gegeben, dass Jugendlichen, die keinen entsprechenden Lehr- bzw. Arbeitsplatz finden, 8.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden.

Mit der Bundesregierungs-Initiative "Unternehmen Arbeitsplatz" werden mit Jahresbeginn zusätzliche Schwerpunkte zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation gesetzt. "Um der ernsten Entwicklung am Arbeitsmarkt gegenzusteuern hat die Bundesregierung für diese Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive 285 Millionen Euro aus dem Budget zur Verfügung gestellt", sagte Stummvoll. Der "Vollausbau" dieser Maßnahmen werde im zweiten Quartal 2006 erreicht, schon jetzt befinden sich um 9,5 Prozent mehr Personen in Schulungen als im Vorjahr.

Auch wenn Österreich im internationalen Vergleich an guter fünfter Stelle liege, die durchschnittliche Arbeitslosenquote der EU-25 mit 8,5 Prozent deutlich über dem österreichischen Wert liege und wir mit 3.244.434 Beschäftigten eine Rekordbeschäftigung aufweisen können, "weiß die Bundesregierung, dass sie sich weiter für die Arbeitsuchenden engagieren muss, damit jeder Österreicher Arbeit hat. Denn jeder Arbeitslose bleibt einer zuviel", so Stummvoll abschließend.

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