Bodensee: IBK setzt wichtige Impulse für die Zukunft

26. Konferenz der IBK-Regierungschefs in Konstanz

Konstanz (VLK) - Das Thema Bildung und das Interreg IIIA-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" standen im Mittelpunkt der 26. Konferenz der Regierungschefs der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). "Durch den Ausbau der Zusammenarbeit im Hochschulbereich soll der Standort Bodenseeraum weiter aufgewertet werden", informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Weiters befürwortete die Regierungschefkommission das Projekt "Weltkulturlandschaft Bregenzerwald". Das Treffen fand heute, Freitag, 2. Dezember in Konstanz statt.

Drei Universitäten und 27 Fach- und Pädagogische Hochschulen gehören der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) an. Im Jahr 2002 wurde eine Leistungsvereinbarung zwischen der IBK und der IBH abgeschlossen. Diese projektorientierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird mit jährlich 500.000 Euro gefördert. "Die Liste der Projekte, welche mit Mitteln der Leistungsvereinbarung gefördert werden, ist beeindruckend. So zum Beispiel die Entwicklung des Master Studiengangs 'Supply Chain Engineering' der Fachhochschule Vorarlberg, die Zusammenarbeit der Pädagogischen Hochschulen im Bodenseeraum oder diverse Doktorandenprogramme", so LH Sausgruber. Diese Leistungsvereinbarung wurde nun für fünf weitere Jahre verlängert. Der Anteil für Vorarlberg beträgt 46.000 Euro pro Jahr.

Interreg IIIA-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein"

Seit Programmbeginn im Jahr 2002 wurden 95 Projekte bewilligt, durch die insgesamt 595 Projektpartner untereinander vernetzt werden. Das Gesamtvolumen der bewilligten Projekte beträgt knapp 43,2 Millionen Euro.

Die Regierungschefs der IBK sprachen sich nachdrücklich für eine Fortsetzung des Interreg IIIA-Programms "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" mit einer angemessenen Mittelausstattung aus und richten einen Apell an die nationalen Regierungen zur Fortführung, insbesondere an den alten Binnen- und Außengrenzen.

Diskutiert wurde auch ein Gutachten der Universität St. Gallen, das sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen einer "UNESCO Weltkulturlandschaft Bodensee" auseinandersetzte. Die Regierungschefkommission folgte der Empfehlung der Gutachter, dass in nur sehr geringem Umfang direkte Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ausgehen würden und beschloss, das Thema nicht weiter zu verfolgen. Im Übrigen begrüßte die Regierungschefkommission die Entscheidung des Schweizerischen Bundesrates die Pfahlbauten am Bodensee auf die Liste für das Welterbe zu setzen und das Projekt "Weltkulturlandschaft Bregenzerwald" wurde ausdrücklich begrüßt.

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