Tempo 160: Wittauer stimmt mit Gorbach überein

Sicherheit hat oberste Priorität

Wien (OTS) - "Hohe Geschwindigkeit ist überall dann gefährlich, wenn sie den Verhältnissen nicht angepaßt ist", so der BZÖ-Verkehrssprecher und Landessprecher von Tirol NRAbg. Klaus Wittauer in Richtung Gabriela Moser. Wenn z.B. in einem kurvenreichen Streckenabschnitt 40 km/h vorgeschrieben sind und ein Lenker mit 70 km/h verunfallt, ist es etwas anderes als 160 statt 130 km/h auf einer gut ausgebauten Autobahn bei optimalen Verhältnissen zu erlauben, erläuterte Wittauer. Man müsse auch zur Kenntnis nehmen, daß der fortgeschrittenen Entwicklung der Kraftfahrzeuge, auch im Sicherheitsbereich, Rechnung getragen werden müsse.

Der BZÖ-Verkehrssprecher stimme mit Vizekanzler Hubert Gorbach überein, daß die Sicherheit oberste Priorität haben müsse. Selbstverständlich müsse es Grundvoraussetzungen für Tempo 160 geben. Dies wären zum Beispiel flexible Geschwindigkeitsanzeigen, die den Verkehr je nach Verkehrssituation leiten. Bei schlechter Sicht, Stau, Unfallsituationen, Nebel oder rutschiger Fahrbahn wird die Geschwindigkeit gedrosselt, bei optimaler Sicht, trockener Fahrbahn und geringer Verkehrsdichte kann die Geschwindigkeit nach oben korrigiert werden. Bauliche Voraussetzungen seien zumindest breit ausgebaute 2-spurige und hindernisfreie Autobahnabschnitte. Die Toleranzgrenze müsse dementsprechend gesenkt werden, daß 160 km/h auch wirklich 160 km/h sind. Dies müsse auch verschärft und vermehrt kontrolliert werden.

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