Gemeinderat: Strache: Wiener FPÖ fordert Heizkostenzuschuß in der Höhe von 110Euro

Heizkostenzuschuß liegt in der Kompetenz der Bundesländer

Wien, 30-11-2005 (fpd) - Die Wiener Freiheitlichen werden im morgigen Stadtparlament erneut das für viele Menschen in Wien sehr wichtige Thema des Heizkostenzuschusses aufs Tapet bringen. Die Wiener SPÖ habe es einmal mehr verabsäumt, den Ärmsten der Stadt eine entsprechende Unterstützung zukommen zu lassen. Die heuer durch die SPÖ zur Verteilung kommenden Almosen in der Höhe von einmalig 75 Euro würden nicht einmal ansatzweise jene Mehrkosten abdecken, die durch die massiv gestiegenen Rohölpreise den Bedürftigen aufgebürdet worden sind, so heute der Wiener FPÖ-Landespartei- und Klubobmann Heinz-Christian Strache in einer Stellungnahme zur morgigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

Es zeige sich einmal mehr, daß die soziale Kälte in Österreich einen Namen habe: SPÖ und Michael Häupl. Nicht umsonst habe am 23.Oktober diese Wiener SPÖ eine Niederlage einstecken müssen und real über 3.000 Stimmen verloren. In Wien, so Strache, gebe es derzeit rund 60.000 Sozialhilfebezieher. Auch dies sei ein Produkt dieser Wiener Sozialpolitik. Wien ist Österreichs Schlußlicht bei den Sozialhilferichtsätzen. Es wäre nötig, die Sozialhilfe von bisher 630 Euro auf künftig 800 Euro aufzustocken.

Bei der morgigen Sitzung werde die Wiener FPÖ einen Antrag auf Erhöhung des Heizkostenzuschusses auf 110 Euro einbringen und die Wiener SPÖ einer neuerlichen Nagelprobe unterziehen, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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