BZÖ-Wattaul zur VCÖ-Studie: Wo bleibt die Objektivität?

VCÖ soll endlich aufhören, die Infrastrukturunternehmen gegen einander auszuspielen

St. Pölten (OTS) - "Wenn der Verkehrsklub (VCÖ) Kostenwahrheit in Bezug auf den LKW-Verkehr einfordert, so muss dies für alle Infrastruktureinrichtungen gelten", reagierte heute der BZÖ-Sprecher von Niederösterreich und Nationalratsabgeordnete Anton Wattaul auf die kürzlich veröffentlichte Studie des VCÖ. Im Vergleich Schiene -Straße sei, so Wattaul, der Kostendeckungsgrad des LKW-Verkehrs auf jeden Fall weit höher als jener der Schiene. Der VCÖ solle endlich aufhören, die Verkehrsträger Schiene und Straße gegeneinander auszuspielen.

"Im Gegensatz zur kolportierten Meinung des VCÖ, dass der LKW-Verkehr zu wenig zur Finanzierung der Infrastruktur Straße beiträgt, ist festzuhalten, dass die Mineralölsteuer eine fahrabhängige Steuer ist. Ein durchschnittlicher LKW hat einen Dieselverbrauch von 33 Liter auf 100 km, was zusätzliche knappe 10 Cent Mineralölsteuer pro gefahrene Kilometer zur LKW-Maut bringt". Schließlich seien Straßen nicht nur für den LKW-Verkehr erbaut worden, sondern auch den PKW-Verkehr, der ohnehin seinen Obolus leistet, erläuterte der BZÖ-Sprecher von Niederösterreich.

Dem VCÖ müsse klar sein, dass höhere finanzielle Belastungen für den LKW-Verkehr gleichsam zu einer Verteuerung aller transportabhängigen Güter führen würden. Die Rechnung bezahle letztlich der Endverbraucher.

Wenn schon Kostenwahrheit eingefordert werde, dann solle dies für alle Infrastrukturunternehmen gelten. "Wo bleibt die Objektivität beim VCÖ?", fragt sich Wattaul.

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