Erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss für die Angestellten im Gewerbe

Mindestgehälter steigen zwischen 2,5 Prozent und 2,7 Prozent - Neuer Lehrberuf 'Finanzdienstleistungskaufmann/-frau'

Wien (GPA/ÖGB/WKÖ) - Für die über 90.000 Angestellten im Gewerbe und Handwerk, Information und Consulting wurden die Kollektivvertragsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Die Mindestgehälter steigen zwischen 2,7 Prozent (untere Verwendungsgruppen) und 2,5 Prozent (obere Verwendungsgruppen). Der Kollektivvertrag tritt nach Zustimmung durch die Arbeitgeberseite 1.1.2006 in Kraft.++++

Ebenso wurde das Kilometergeld erhöht, sodass die Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes erst wirksam wird. Der Prozentsatz des Nachtzuschlages für Angestellte in Call-Centern wird von 5 Prozent auf 10 Prozent erhöht. Außerdem werden die Verhandlungen bezüglich Rahmenregelungen für Call-Center-Angestellte fortgesetzt.

Zeitgleich mit den KV-Verhandlungen wurde auch ein neuer Lehrberuf 'Finanzdienstleistungskaufmann/-frau' geschaffen. "Die Branche der Finanzdienstleister kann durch diesen, inhaltlich sehr anspruchsvollen, Lehrberuf die notwendigen MitarbeiterInnen auf einem sehr hohen Niveau selbst ausbilden. Weiters wollen wir die Schaffung neuer Lehrplätze damit fördern, so Anita Stavik, Bildungsexpertin in der GPA.

ÖGB, 28. November 2005 Nr. 671

Rückfragen & Kontakt:

GPA
Mag. Martin Panholzer
Telefon: 05 0301/21511
Mobil: 05 0301/61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa.at
http://www.gpa.at

WKÖ
Dr. Otmar Körner
Telefon: 05 90900-3201
E-Mail: otmar.koerner@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0004