Grüne fordern mehr Rechte für Handelsangestellte

Wien (OTS) - Die Grünen sprechen sich entschieden gegen die Sonntags- und Feiertagsarbeit für Handelsangestellte aus, so lange deren Rechte nicht massiv verbessert werden. Das betonte Stadträtin Dr. Monika Vana am Montag in einem Pressegespräch der Grünen. Handelsangestellte hätten schlechte Kollektivverträge und Arbeitsbedingungen, die Arbeitszeiten wären, nicht zuletzt bedingt durch die oft langen Mittagspausen, familienfeindlich. Von einer "Liberalisierung" würden nach Ansicht Vanas die großen Ketten profitieren. Dem Argument, geöffnete Läden würden sich für den Tourismus positiv auswirken, erteilte sie eine klare Absage. Nicht aus diesem Grund kämen ausländische Besucher nach Wien.

Vana präsentierte im Pressgespräch eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen für Handelsangestellte. Darin enthalten sind u.a. der Ausbau arbeitsrechtlicher Standards im Handel, die Schaffung von qualitativer und existenzsichernder Teilzeitarbeit, Mehrstundenzuschläge für Teilzeitbeschäftigte, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns auf Stundenbasis, die Mitbestimmung für ArbeitnehmerInnen bei Dienstplänen, mehr Weiterbildungsmaßnahmen und Aufstiegschancen insbesondere für Frauen, mehr Kontrollrechte und Möglichkeiten für Arbeitsinspektorate und nicht zuletzt eine Grundsicherung in der Höhe von 800 Euro.

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