Weninger: Mit SMS-Votings und TV-Gewinnspielen wird schamlos abgezockt

Bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz seit Jahren überfällig

St. Pölten (SPI) - "Sündteure SMS-Votings im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wie bei "Dancing Stars" und dümmliche TV-Gewinnspiele mit hohen Telefongebühren sind nur die Gipfel jener Eisberge, wie den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen wird", klagt SPÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Weninger die neue Methoden des "Abzockens" an. Ins Kasino per Internet vom Homecomputer, Roulette und Black Jack von zu Hause, Lottospielen und Sportwetten über den PC und per SMS, immer mehr Werbung für Gewinnspiele im Fernsehen und im Internet - es gibt kaum einen Bereich, der sich in den letzten Jahren so verselbstständigt hat und mannigfaltige Möglichkeiten nutzt, dem Konsumenten das Geld aus der Tasche zu ziehen", skizziert Weninger die immer penetranter werdenden Verlockungen nach schnellem Gewinn im Internet und im TV.****

Geht es nach der SPÖ, sollen gesellschaftliche Schutzmechanismen vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, vor den finanziellen Folgen dieser Entwicklung schützen. Weninger begrüßt daher die Initiative von Landesrätin Christa Kranzl, das NÖ-Glückspielgesetz weiter zu verschärfen. "In Niederösterreich sind jetzt und bleiben zukünftig Geldspielautomaten verboten", stellt Weninger klar.

Wenig Engagement hingegen erkennt der SPÖ-Klubobmann bei der für Jugendschutz und Familienangelegenheiten zuständigen VP-Landesrätin, Mag. Johanna Mikl-Leitner: "Ein bundesweit einheitliches Jugendschutzgesetz ist seit Jahren ebenso überfällig, wie gesetzliche Bestimmungen, die SMS- und Telefonkosten bei Gewinnspielen im TV deutlich erkennbar ausweisen. Hier muss Niederösterreich mehr Druck bei der Bundesregierung erzeugen", so Weninger.
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