GBH-Driemer: Grüne Mautpläne für PendlerInnen unzumutbar

Kilometermaut für PKW belastet sozial Schwache und verhindert Mobilität

Wien (GBH/ÖGB) - Gegen eine kilometerabhängige PKW-Maut spricht sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) und ÖGB-Vizepräsident Johann Driemer aus: "Damit werden vor allem die Pendlerinnen und Pendler bestraft, die von den hohen Treibstoffpreisen ohnehin schon massiv belastet werden." Eine "aufkommensneutrale" Verschiebung von den fixen zu fahrleistungsabhängigen Abgaben würde die Vielfahrer belasten - "und das sind nun mal nicht die Sonntagsfahrer im Sportwagen, sondern die Pendler, die täglich zig Kilometer zurücklegen müssen, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen", so Driemer.++++

Die Mautpläne, wie sie der Grüne Bundessprecher Alexander van der Bellen in der ORF-Pressestunde präsentiert hat, würden somit sozial Schwache überproportional treffen. "Die Wirtschaft verlangt von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität und Mobilität. Doch eine kilometerabhängige PKW-Maut würde dafür sorgen, dass Mobilität nur mehr für Wohlhabende möglich und finanzierbar ist", schließt Driemer.(fk)

ÖGB, 28. November 2005 Nr. 668

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