ÖAMTC: Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Österreichs Straßen weiter im Sinken

Besonders positiver Trend in der Unfallstatistik bei Radfahrern und Fußgängern

Wien (OTS) - Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich weiter zurückgegangen. 572 Menschen starben heuer, laut Statistik Austria, von Jänner bis September bei Unfällen auf Österreichs Straßen. "Das sind um 11,2 Prozent weniger als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 2004 waren es insgesamt 644 Tote", bestätigt ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek den positiven Trend in der Unfallbilanz.

Besonders erfreulich, in den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres, ging die Zahl der getöteten Radfahrer und Fußgänger um beachtliche 25 Prozent zurück. 2004 gab es im Vergleichszeitraum 48 getötete Radfahrer, heuer waren es bisher 35. Die Zahl der tödlich verunglückten Fußgänger sank ebenfalls von 81 auf 64. Auch bei den Pkw-Insassen ist die Tendenz rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr starben heuer um elf Prozent weniger nach Verkehrsunfällen: 346 Menschen verunglückten im Jahr 2004 tödlich, von Jänner bis September 2005 waren es 308 Getötete.

Gegen den bundesweiten Trend stiegen Unfallzahlen in Oberösterreich und im Burgenland

In Niederösterreich gab es heuer mit 158 Getöteten die meisten Unfälle mit tödlichem Ausgang, in Vorarlberg mit 21 Toten die wenigsten. Dennoch ist die Zahl in Niederösterreich am stärksten rückläufig (minus 17,7 Prozent, um 34 tödlich Verunglückte weniger als 2004). In Wien sank die Zahl gar um 35 Prozent (minus 12 Verkehrstote im Vergleich zu 34 Toten im Jahr 2004). Entgegen dem bundesweiten Trend stieg in Oberösterreich die Anzahl der Getöteten von 112 im Vorjahr, auf 119 im Vergleichszeitraum 2005. Im Burgenland nahm die Zahl der tödlich Verunglückten ebenfalls leicht zu (2004 waren es 24, heuer 29 Getötete).

Weitaus höher ist die Zahl an Verkehrsunfällen, bei denen zumindest eine Person verletzt wurde. In den ersten drei Quartalen 2005 gab es österreichweit 28.278 Unfälle mit Personenschaden. "Auch hier ist die Tendenz im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Heuer waren es um 1.372 (minus 4,6 Prozent) Unfälle weniger, bei denen zumindest eine Person verletzt worden ist", so Michalek. Die Zahl der Verletzten allgemein sank um 5,9 Prozent, von 39.056 Verletzten im Jahr 2004 auf 36.770 in den ersten drei Quartalen 2005.

"Die Zahlen für die ersten drei Quartale des heurigen Jahres schauen erfreulich gut aus. Wenn die Fahrzeuglenker weiterhin so bedacht auf den Straßen unterwegs sind, könnten wir heuer erstmals einen historischen Tiefstand, von weniger als 800 getöteten Menschen auf Österreichs Straßen, erreichen", so der ÖAMTC-Experte abschließend.

Auch bei unseren deutschen Nachbarn sind die Unfallzahlen im Sinken. In Deutschland gab es, laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden, um 8,8 Prozent weniger tödliche Unfälle.

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