Kickl: Plassnik-Bekenntnis zu bedingungsloser EU-Erweiterung verhöhnt Österreicher

Opportunistische Haider-Forderung nach Erweiterungsstopp, weil ihm die Orangenschalen davonschwimmen

Die Aussagen der Außenministerin in der gestrigen ORF-Sendung "Offen gesagt" hätten wieder einmal deutlich gezeigt, daß diese Regierung die Österreicher verraten und verkauft habe, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Plassniks flammendes Bekenntnis zu einer bedingungslosen EU-Erweiterung sei ein Schlag ins Gesicht all jener Bürger, die um ihre Arbeitsplätze und ihre persönliche Zukunft fürchten müßten und die aufgrund ihrer berechtigten Sorgen von Leuten wie Plassnik und ihrem Mentor Schüssel, aber auch von Gusenbauer oder Van der Bellen in schlechtester Vranitzky-Busek-Tradition höhnisch als "Modernisierungsverlierer" tituliert würden.

Die Aussagen des Kärntner Landeshauptmanns in der gestrigen Sendung findet Kickl völlig unglaubwürdig. Haider habe keinen Finger gerührt, um die EU-Erweiterung zu verhindern, und er trete für einen türkischen EU-Beitritt ein. Seine jetzige Forderung nach einem Erweiterungsstopp sei daher billigster Opportunismus, der "darauf zurückzuführen ist, daß ihm - in Abwandlung einer alten Redensart -die Orangenschalen davonschwimmen", meinte der freiheitliche Generalsekretär.

"Es gibt nur eine Partei, die voll und ganz die Interessen der österreichischen Bevölkerung vertritt, und das ist die FPÖ", unterstrich Kickl. Das werde sich auch beim freiheitlichen Volksbegehren "Österreich bleib frei" zeigen. "Egal ob Neutralität, EU-Verfassung, Türkeibeitritt oder EU-Erweiterung insgesamt - wir stehen als einzige zu Österreich."

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