Jahrmann: "MozArt&Science 2006" - bedeutender internationaler Kongress findet in NÖ statt

Land Niederösterreich fördert mit 175.000 Euro

St. Pölten, (SPI) - "MozArt&Science 2006" ist ein niederösterreichisches Forschungsprojekt, das sich mit der Wirkung und Bedeutung musikalischer Kreativität in Pädagogik, Gesundheit, Medizin, Wirtschaft und im allgemeinen gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzt. "Die Themenbereiche werden über einen längeren Zeitraum aufbereitet, in 4 internationalen Vorkongressen behandelt und schließlich in einem 4-tägigen wissenschaftlichen internationalen Kongress im Oktober 2006 in Baden mit weltweit renommierten Referenten aus Wissenschaft, Kunst, Kultur, Wirtschaft, Medizin und Psychologie interdisziplinär diskutiert. Vom Land Niederösterreich wird das Projekt, das auch von der NÖ Landesakademie begleitet wird, mit einem Beitrag von 175.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 415.000 Euro", berichtet der SPNÖ-Mandatar, LAbg. Josef Jahrmann.****

Mit dem Kongress leistet das Land Niederösterreich im Mozartjahr 2006 einen wichtigen Beitrag zum heutigen Wissensstand um die Musikwirkung. Es werden damit Brücken zwischen den verschiedensten Bereichen geschlagen, von der Lernforschung bis zur Therapie, vom "Mozarteffekt" bis zur Musikmedizin, von der Kunst bis hin zur Wissenschaft. "Musik beeinflusst den Menschen auf vielfältigste Weise. So bezieht sich der von Gordon Shaw 1993 erstmals beschriebene Mozarteffekt auf Erkenntnisse, wonach das Hören einer bestimmten Mozartsonate bei den Versuchspersonen vorübergehend zu einer Verbesserung der räumlich-zeitlichen Fähigkeiten führte. Der interdisziplinäre Dialog zwischen Kunst und den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, wie Medizin, Psychologie, Pädagogik, Biologie, Physik oder Mathematik, kann sicher zu einem vollständigeren Bild der Wirkung von Musik führen", erläutert Jahrmann.

Zur Teilnahme am niederösterreichischen Kongress werden weltweit Wissenschaftler und Studierende, Pädagogen, Musiktherapeuten und Ärzte erwartet. Aus Österreich werden auch Bildungs- und Gesundheitspolitiker sowie Funktionäre von Versicherungen, Krankenhausträger, Musiker, Journalisten und Elternverbände eingeladen. Die Ergebnisse der Vorträge, Dialoge und Demonstrationen werden in einer Dokumentation beim Springer Verlag und durch die Berichterstattung der Medien vorgestellt. "Mit der Durchführung dieses Kongresses in Baden leistet Niederösterreich viel zur Erforschung der Musikwirkung. In Österreich hat ja schon Herbert von Karajan in den siebziger Jahren die Gehirnwellenforschung beim Musikhören angeregt. Heute wird weltweit von Wissenschaftlern über derartige Effekte diskutiert. Dass diese richtungweisende Veranstaltung gerade im Mozartjahr 2006, zum Jahresjubiläum des 250. Geburtstages dieses absolut einzigartigen Musikers, in Niederösterreich stattfindet, ist auch ein wichtiger Beitrag für unser Bundesland, sich einmal mehr als Heimat von Kunst, Kultur und Wissenschaft zu positionieren", so LAbg. Jahrmann abschließend. (Schluss) kr

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