Kickl: "Schüssel agiert wieder einmal als politischer Wunderheiler"

ÖVP betreibt seit zehn Jahren schamlosen Ausverkauf der österreichischen Interessen

"Einen Schock hat der EU-Beitritt vor allem für diejenigen Menschen gebracht, die in den letzten zehn Jahren ihren Arbeits-, Lehr oder Studienplatz verloren haben", meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zu den Ausführungen von Bundeskanzler Schüssel in "Die Zeit". "Und dieser Schock hat sicher niemandem gutgetan."

Schüssel betätige sich in diesem Interview wieder einmal als "politischer Wunderheiler und Gesundbeter". "Wir stehen vor einer Rekordarbeitslosigkeit, haben ein kaputtes Pensionssystem, der Transitverkehr überrollt uns, die Neutralität steht vor ihrem Ende, die Zuwanderung hat noch nie gekannte Ausmaße erreicht, und der Bundeskanzler jubelt über einen Erfolg. Absurder geht's nimmer", schüttelte Kickl den Kopf.

Seit zehn Jahren würde sich die ÖVP nunmehr bedingungslos an die EU anbiedern, seit zehn Jahren rutsche sie vor Brüssel auf den Knien herum, seit zehn Jahren betreibe sie einen schamlosen Ausverkauf österreichischer Interessen, das alles willfährig sekundiert von SPÖ, Grünen und Orangen. "Die FPÖ ist die einzige EU-kritische Partei", betonte Kickl. "Wir sind die einzigen, denen Österreich und die österreichische Bevölkerung ein Anliegen sind." Dies werde sich auch beim freiheitlichen Volksbegehren "Österreich bleib frei" zeigen.

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