Kukacka: ÖBB-Reform stellt Weichen für umfassende ÖBB-Restrukturierung

Wien (OTS) - "ÖBB-Personenverkehrsvorstand Dkfm. Wilhelmine Goldmann hat mit ihrer Äußerung, die ÖBB sei ein Sanierungsfall, bestätigt, wie notwendig die umfassende ÖBB-Restrukturierung tatsächlich sei und wie sehr sich die schweren Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte negativ auswirken", hält heute, Mittwoch, Verkehrsstaatsekretär Mag. Kukacka fest.

Deshalb wurden von der Bundesregierung auch mit der ÖBB-Reform, die mit 1.1.2005 operativ in Kraft getreten ist, die Weichen für eine umfassende Restrukturierung und Reform gestellt. Durch die vorgenommene Entschuldung weist die ÖBB heute eine überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung von nunmehr 50% aus, wobei die ÖBB-Personenverkehr AG mit einem Eigenkapital von rd. 1,3 Mrd. Euro und damit eine Eigenkapitalquote von 50% ausgestattet ist (Der Durchschnitt in Österreich liegt bei rd. 20%). Mit dieser Eigenkapitalausstattung ist auch die Durchführung der notwendigen Investitionen in moderne Fahrbetriebsmittel ohne wirtschaftliche Gefährdung des Unternehmens gesichert. "Es kann auch keine Rede davon sein, dass die ÖBB vor dem Konkursrichter landen könnten, weil schließlich der Staat als Eigentümer das nicht zulassen werde."

Kukacka wies auch die Kritik der SPÖ zurück, dass durch die Aufteilung des Unternehmens Synergieeffekte zerschlagen worden seien. "Insbesondere der Hinweis, dass die Querfinanzierung zwischen den verschiedenen AGs vorgenommen werden sollte, beweist die sachliche Unkenntnis des SP-Verkehrssprechers, dem offenbar nicht bekannt ist, dass eine solche Querfinanzierung durch die EU-Regeln nicht zulässig ist", schloss Kukacka.

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