aks zu IntegrationslehrerInnen: Können oder Wollen?

Regierung macht sich lächerlich

Wien (SK) - Für die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) ist bei der derzeitigen Debatte rund um die Schaffung von 300 Dienstposten für IntegrationslehrerInnen eines klar: "In einem der zehn reichsten Länder der Welt kann die Frage nicht lauten 'Können wir uns das leisten?', die Frage lautet vielmehr 'Wollen wir uns das leisten?'. Die Antwort auf diese Frage haben Grasser und Finz bereits gegeben", so aks-Bundesvorsitzende Ingrid Gogl Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Laut Bildungsministerin Gehrer müsse zuerst evaluiert werden, erst dann könnten genauere Aussagen gemacht werden. Der Bedarf an IntegrationslehrerInnen ist laut aks schon seit längerem offensichtlich vorhanden. "Der Zick-Zack Kurs der Bundesregierung ist mittlerweile schon widerlich. Zuerst werden 300 LehrerInnenstellen zugesichert, dann wieder doch nicht. Wer weiß, was als nächstes kommt?", ist die aks-Vorsitzende entrüstet über Gehrers politischen Seiltanz.

"Wenn Gehrer klare Aussagen fürchtet, ist sie im Bildungsministerium am falschen Platz. Der Mut zu sinnvollen Reformen fehlt bei der Bundesregierung. Seiltanzen kann Gehrer im Zirkus", so Gogl abschließend. (Schluss) cs/mp

Rückfragehinweis: Ingrid Gogl (aks-Bundesvorsitzende): 0699/11408142

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