Causa Schörghofer: Kickl fordert rasche Aufklärung

Vielleicht nur die "Spitze eines ziemlich wuchtigen Eisbergs"

Eine rasche Aufklärung der Vorgänge rund um den Hauptverbands-Manager und technischen Geschäftsführer der Chipkarten-Betriebsgesellschaft Schörghofer forderte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

Die E-Card-Probleme würden sich "zu einer unendlichen Geschichte oder, besser gesagt, zu einem unendlichen Desaster entwickeln", meinte Kickl. "Die Causa Schörghofer ist dabei ein ziemlich fettes Tüpfelchen aufs I." Was hier vor sich gehe, sei ungeheuerlich. Offenbar sei die Regierung sehenden Auges ins Chaos gesteuert. Wichtig sei ihr nur die Versorgung ihrer Günstlinge gewesen. Schörghofer gelte ja nicht zufällig als Protege des Wirtschaftsbundes. "Und ich fürchte, daß das alles möglicherweise nur die Spitze eines ziemlich wuchtigen Eisbergs ist", zeigte sich Kickl besorgt und forderte das Sozialministerium auf, gegen Schörghofers Verträge Einspruch einzulegen, sobald das möglich sei.

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