Katzian zur EU-Dienstleistungsrichtlinie: Europäisches Sozialmodell darf nicht ins Wanken geraten

Nun ist österreichische EU-Präsidentschaft gefordert

Wien (GPA/ÖGB) - "Die Zustimmung zum Herkunftslandsprinzip im Binnenmarktausschuss des Parlaments kann das europäische Sozialmodell ins Wanken bringen", warnt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Wolfgang Katzian, vor einer einseitigen Liberalisierung des europäischen Dienstleistungsmarktes.++++

"Jetzt müssen alle gesellschaftlichen Kräfte aktiviert werden, um bis zur Generaldebatte des Europäischen Parlaments im Jänner auf die sozialen und ökologischen Gefahren dieser Pläne hinzuweisen. Trotz einiger Änderungen hat sich nichts an der Substanz und den fatalen Auswirkungen der Richtlinie mit dem Herkunftslandsprinzip geändert. Jetzt ist die österreichische EU-Präsidentschaft gefordert, eine Lösung zu finden, die den Befürchtungen der Bevölkerung gerecht wird. Die Freiheit des Marktes darf im Europa der Zukunft nicht alles sein", so Katzian.

ÖGB, 23. November
2005 Nr. 659

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