VP-Hoch zur U1-Verlängerung in den Süden: Wer hat das Sagen beim Freundschaftskarussell?

Benötigte Flächen bereits im Besitz der Stadt Wien?

Wien (VP-Klub) - "Wird die U1-Verlängerung in den Süden jetzt gebaut oder nicht, endet sie bereits beim Stockholmer-Platz oder nicht", fragt sich der Planungssprecher der ÖVP Wien und gf. Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten LAbg. Alfred Hoch überrascht nach Berichten, wonach Bürgermeister Häupl grünes Licht für die U1-Verlängerung bis Rothneusiedl - auch ohne möglichen Stadionneubau - gab. Dagegen hat Planungsstadtrat Schicker noch Anfang August gemeint, dass eine Verlängerung der U1 nur in Zusammenhang mit dem Stadion geschehen könne. "Durch dieses Hin und Her kennt sich kein Mensch mehr aus und es zeigt eindeutig, dass die Arbeitsweise der Stadtregierung deutlich verbesserungsfähig ist", so Hoch.

Die Hauptfrage, die sich dabei aufdrängt, ist, ob die benötigten Flächen - wie in den Medien bereits berichtet - wirklich schon im Besitz der Stadt Wien sind. "In diesem Zusammenhang wurde bis heute seitens der Stadt nicht erklärt, welche Rolle die LBR Wien (Logistik und Businesspark Rohneusiedl GmbH), die für die Grundstückseigentümer auf den Plan tritt, wirklich spielt", so Hoch. So lege die LBR - an der die Stadt Wien kurioserweise mit 10% beteiligt ist - den betroffenen Grundeigentümern Verträge vor, in denen sie sich unter anderem auf die nächsten Jahre den Zugriff auf diese Flächen zur Verwertung und Nutzung sichert, eine Umwidmung in Bauland verspricht und im Falle der Umwidmung ein Erfolgshonorar in der Höhe von 10% des Widmungsgewinns verlangt.

"Jetzt nach der Wahl könnte die SP-Stadtregierung endlich Licht ins Dunkle des Freundschaftskarussells Häupl-LBR bringen und die Anrainer in Favoriten aufklären, was sie in den nächsten Jahren zu erwarten haben", so Hoch abschließend.

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