Beyrer: Wichtiger Zwischenschritt zu europäischem Dienstleistungs-Binnenmarkt gesetzt

EP-Binnenmarktausschuss stimmt über Dienstleistungsrichtlinie ab - IV: Versachlichung der Debatte notwendig

Wien (OTS) - (PdI) Als einen "wichtigen Zwischenschritt auf dem
Weg zu einem europäischen Binnenmarkt für Dienstleistungen" bezeichnete der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer, heute, Mittwoch, das gestrige Abstimmungsergebnis im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments (EP). "Nachdem die Debatte um die Dienstleistungsrichtlinie viele Wochen und Monate von Polemik und bewusst geschürten Angstparolen und Missverständnissen geprägt war, ist das gestrige Votum des Parlamentsausschusses ein dringend notwendiges Signal zur Versachlichung der Debatte", so Beyrer.

Es sei unbestritten, dass die Schaffung eines funktionierenden Binnenmarktes von Dienstleistungen und der Abbau von Hürden und protektionistischen Maßnahmen "wie ein Vitaminstoß für die europäische Wirtschaft wirken würde. Der Dienstleistungssektor birgt ein enormes Potenzial für Wachstum, Innovation und Beschäftigung -die Dynamik des Binnenmarktes muss nur zugelassen werden", betonte der IV-Generalsekretär.

Österreich sei bei den Dienstleistungsexporten bereits jetzt weltweit unter den Top-Ländern zu finden. "Die Richtlinie stellt daher eine echte Chance für die heimische Wirtschaft dar, weil sie dann noch erfolgreicher auf anderen EU-Märkten Fuß fassen kann. Diese Chance auch für unser Land wurde durch das gestrige Votum im Binnenmarktauschuss des Europäischen Parlaments gewahrt", unterstrich Beyrer. Er gehe davon aus, dass dieser Entscheid nun auch die Basis für die weiteren Verhandlungen und insbesondere für die Abstimmung im Plenum des EP Mitte Jänner nächsten Jahres sei. "Die Industriellenvereinigung ist zuversichtlich, dass die Österreichische EU-Präsidentschaft im nächsten Halbjahr dieses Thema auch im Rat zu einem positiven Ergebnis bringen wird und eine politische Einigung zur Dienstleistungsrichtlinie erzielt, die tatsächlich die für Europa so wichtigen Impulse für Wachstum, Beschäftigung, und damit Wohlstand bringen wird", schloss Beyrer.

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