Steirisches BZÖ kritisiert nächsten geplanten SP-Postenschacher

Gescheiterter Ex-SP-LR Erlitz soll neben Bunderatsgage auch als Landesschulratspräsident versorgt werden

Graz (OTS) - "Wenn man sich die Vorgangsweise der steirische SPÖ ansieht, fehlen einem schön langsam die Worte. Dieses brutale Posten-und Proporzsystem treibt unter dem sich selbst ernannten "Erneuerungslandeshauptmann" Voves neue Blüten. Es reicht scheinbar nicht, dass man einen gescheiterten Gesundheitslandesrat mit einer Bundesratsgage versorgt. Anscheinend muss auch eine Landesschulratspräsidentengage dafür herhalten, dass man ihn losgeworden ist", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz zur geplanten Wahl von SP-Bundesrat Erlitz zum amtführenden Präsidenten des steirischen Landesschulrates.

"Jeden Tag wird deutlicher, dass sich die von der SPÖ propagierte Erneuerung ausschließlich auf das Umfärben von schwarz auf rot bezieht. Wenn in der gestrigen Report-Sendung der österreichische Alt-Kanzler Vranitzky eine "Große Koalition" für Österreich propagiert, braucht er nur in die Steiermark schauen. Dort bauen seine sozialistischen Genossen gerade ein PPP-System (Posten-, Proporz- und Privilegiensystem) auf, das sich nicht einmal Vranitzky in seinen kühnsten Träumen gedacht haben mag", so Grosz weiter.

"Ich fordere die ÖVP auf, diesem Postenschacherspiel ihre Zustimmung zu verweigern. Hier wird scheinbar nicht der Bestqualifizierte für diese Aufgabe genommen, sondern jener, der es finanziell am notwendigsten braucht. Wenn die steirische ÖVP noch einen Funken Anstand hat, macht sie bei diesem Schauspiel nicht mehr mit", schloss der steirische BZÖ-Obmann.

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