Strache: Einquartierung von 80 Tschetschenen in Schottwien völlig inakzeptabel

Wohnhausanlage darf nicht zu Klein-Traiskirchen werden

Volles Verständnis für die Proteste der Bevölkerung der niederösterreichischen Gemeinde Schottwien äußerte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "In einer Gemeinde mit 700 Einwohnern 80 tschetschenische Flüchtlinge einquartieren zu wollen, ist schlichtweg inakzeptabel."

Die FPÖ werde die Bevölkerung von Schottwien voll und ganz unterstützen, versicherte Strache und forderte eine offizielle Stellungnahme des Innenministeriums. "Es kann nicht angehen, daß man die Wohnhausanlage einer Siedlungsgenossenschaft als Reserve-Asylantenheim mißbraucht und ein Klein-Traiskirchen daraus machen will." Viele Menschen hätten ihre gesamten Ersparnisse in ihre Wohnungen investiert und stünden nun vor einer ungewissen, unsicheren Zukunft.

Daß der Sohn der Innenministerin zudem Prokurist dieser Genossenschaft sei, werfe zudem ein äußerst seltsames Licht auf die ganze Angelegenheit. "Die Optik ist jedenfalls alles andere als gut", sagte Strache. Die Pläne müßten auf jeden Fall umgehend rückgängig gemacht werden.

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