ARBÖ: Winter hält Österreich mit Eis und Schnee fest im Griff

Kettenpflicht für Lkw über Wechsel und Semmering, Sperren und kilometerlange Staus

Wien (OTS) - Der Winter hielt weite Teile von Österreich auch am Dienstag Nachmittag und Abend fest im Griff. Besonders betroffen von Schnee und Eis waren die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark.

In Salzburg sorgte ein Unfall auf der schneeglatten Westautobahn zwischen Thalgau und Wallersee gegen 16 Uhr für einen rund 10 Kilometer langen Rückstau. Obwohl der Unfall auf der Fahrrtichtung Wien rasch geräumt wurde, kam es auf der Grund der glatten Fahrbahn bis in die Abendstunden immer wieder zu kilometerlangem Stau. Auf der B158, Wolfgangsee Bundesstraße, sorgte bei Pfandl ein Sachschadenunfall für erhebliche Behinderungen. Die schneebedeckte Strecke musste zwischen Bad Ischl und Gmunden für längere Zeit gesperrt werden.

In Oberösterreich sorgten vor allem hängegebliebene Fahrzeuge für erhebliche Verkehrsprobleme. Auf der B145, Salzkammergut Bundesstraße, mussten sich die Autofahrer zwischen Gmunden und Regau in einem kilometerlangen Stau in viel Geduld üben. In der Steiermark war neben der Obersteiermark vor allem der Bezirk Hartberg betroffen. Im Bereich zwischen Bad Waltersdorf und Hartberg musste sogar die A2, Südautobahn, in Fahrtrichtung Wien gesperrt werden. In der Gegenrichtung kam es ebenfalls zu massiven Behinderungen.

Im benachbarten Burgenland musste die B50, Burgenland Bundesstraße, im Bezirk Oberwart gleich zweimal gesperrt werden. Während bei Bernstein ein Unfall die Ursache war, blockierten bei Jormannsdorf hängengebliebene Lkw die Fahrbahn. Der Verkehr wurde hier großräumig über Pinkafeld und die A2, Südautobahn umgeleitet.

"Der Schneefall war zum Teil so stark, das auf der A2, Südautobahn, im Wechselabschnitt und auf der S6, Semmeringschnelltrasse, über den Semmering, sogar zeitweise Kettenpflicht für Lkw über 7,5 Tonnen verhängt werden musste. In der Zwischenzeit hat der Schneefall aber fast überall nachgelassen. Allerdings kommt auf die Fahrzeuglenker auf Grund der nassen Witterung und der tiefen Temperaturen in den Nachtstunden aktute Glatteisgefahr zu. Wir raten generell und nicht nur bei Walddurchfahrten und Talübergängen zu sehr vorsichtiger Fahrweise", zieht ein ARBÖ-Sprecher ein erstes Fazit.

(Forts. mögl.)

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