Medikamente: Bures - Rauch-Kallats Beharren auf Geldrabatte ist absurd

SPÖ kritisiert Politik der Ministerin gegen die Versicherten

Wien (SK) - Obwohl Gesundheitsministerin Rauch-Kallat nicht in der Lage gewesen sei, den "Unterschied" oder "Fortschritt" einer Umstellung von Naturalrabatten in Geldrabatte zu erklären, bestand die Ministerin im heutigen "Kleinen Untersuchungsausschuss" (Unterausschuss zum Rechnungshofausschuss) auf die Beibehaltung der "absurden und unhaltbaren Situation", kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. "Rauch-Kallat könnte im Verordnungsweg und über Preisvereinbarungen eine sofortige Verbilligung der Medikamente für die Bevölkerung durchsetzen. Bedauerlicherweise setzt Rauch-Kallat ihre Politik gegen die Versicherten und die Patienten vollkommen ungeniert fort", sagte Bures gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter verlangt eine Korrektur des vorgelegten schriftlichen Berichtes von Maria Rauch-Kallat zum Thema Natural- und Geldrabatte, der neben einer losen Aufzählung von ohnehin bekannten Rechtsvorschriften "eine bewusste Faktenverdrehung" beinhalte. Der SPÖ werde dabei gezielt unterstellt, mit falschen Zahlen zu argumentieren. "Dass in einem offiziellen Bericht des Ministeriums zu einer derart infamen Vorgangsweise gegriffen wird, spricht für sich", schloss Kräuter. (Schluss) wf/mm

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