Rossmann: Mehrbedarf an Stützlehrern schnell erheben

Wien (OTS) - "Trotz der 2.400 Stützlehrer, die für die ca. 18.000 Schüler mit einem Bedarf an entsprechender Betreuung zur Verfügung stehen, soll die vom Unterrichtsministerium angekündigte Evaluierung für ein Mehr an solchen Lehrkräften möglichst schnell erfolgen", sagte die Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Mares Rossmann im Vorfeld des heutigen Unterrichtsausschusses.

Die Forderung der Landeshauptleutekonferenz nach 700 zusätzlichen Dienstposten im Bereich der Stützlehrer müsse ernst genommen werden. "Es muss genug Lehrkräfte geben, die den Kindern zusätzlich zum Unterricht Deutsch beibringen, damit sie dem Unterricht folgen können. Immerhin ist es 80 Prozent der österreichischen Bevölkerung ein besonderes Anliegen, dass Kinder möglichst rasch die Unterrichtssprache erlernen", sagte Rossmann. Gelinge dies nicht, dann hätten die Kinder schlechtere Ausbildungs- und Berufschancen. "Die Sprachförderung an Volksschulen ist hier besonders wichtig und wird ja auch bereits im heutigen Unterrichtsausschuss behandelt", so die Bildungssprecherin.

Weiters werde es im Ausschuss auch um eine bessere Nutzung der Unterrichtszeit gehen. "Am Mittwoch der ersten Schulwoche müssen die Stundenpläne bereits fixiert werden, was zu einem flotteren Schulbeginn führt", so Rossmann. Das bringe auch den Eltern eine größere Planungssicherheit in der ohnehin stressigen Phase des Schulbeginns.
"Bisher war es ja durchaus üblich, sich mit dem endgültigen Stundenplan auch schon einmal zwei oder drei Wochen Zeit zu lassen. Die Verlegung der Notenkonferenz weiter in Richtung Ferienbeginn bringt auch am Ende des Schuljahres eine bessere Nutzung der Unterrichtszeit", sagte Rossmann.

"Hier ist der Weg aber nicht zu Ende", sagte Rossmann und strich hervor, dass man auch weiterhin eine deutlich sichtbare Handschrift in der Bildungspolitik hinterlassen werde. "Auch über das Schulpaket II hinaus muss es weitere Reformen geben", so Rossmann. So zum Beispiel die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen. "Weiters sind die Landesschulräte aufgefordert dem Beispiel Kärntens zu folgen und im Sinne eines reibungslosen Unterrichtsablaufs auf eine ausgewogene und verträgliche Anzahl von Kindern mit und ohne deutscher Muttersprache zu achten", so Rossmann abschließend.

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