Kunstschaffende im sozialen Abseits

KMSfB erneuert Forderung nach Künstlersozialversicherungsgesetz

Wien (KMSfB/ÖGB) - Peter Paul Skrepek, Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport und freie Berufe (KMSfB), erneuerte heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz um die Causa Wussow-Fortell seine Forderung nach einem Künstlersozialversicherungsgesetz: "Ständig wechselnde Arbeitsverhältnisse - einen Tag angestellt, am nächsten Tag freischaffend tätig - schaffen große Probleme bei der Sozial- und Arbeitslosenversicherung. Die Systeme sind inkompatibel und bürokratisch nicht zu bewältigen. Wenn sich diese Verhältnisse auf viele Berufsgruppen ausdehnen, und das zeichnet sich immer deutlicher ab, stehen wir vor einem Scherbenhaufen und dem Ende jeder sozialen Absicherung. Die Bundesregierung und der Gesetzgeber sind aufgerufen, schnell zu reagieren. Sich wie der Bundeskanzler nur über möglichen 'Missbrauch' Gedanken zu machen, verschärft das Problem. Reformkompetenz ist dringend gefragt." (Schluss)

ÖGB, 22. November
2005 Nr. 655

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