ARBÖ lehnt generelle Winterreifenpflicht für PKW ab

Für den Schwerverkehr wäre Winterreifenpflicht zu überlegen

Wien (OTS) - Eine generelle Winterreifenpflicht für PKW ist aus Sicht des ARBÖ nicht sinnvoll, zumalin den Wintermonaten ohnehin über 90 Prozent der PKW-Fahrer freiwillig "umstecken". Eine Winterreifenpflicht müsste ja immer ab einem genau festgelegtem Datum fixiert werden. "Wie die Wettersituation gerade heuer deutlich gezeigt hat, lässt sich der Winter in Österreich weder zeitlich noch regional eingrenzen", betont ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Ein flexibles Reagieren auf lokale Unterschiede ist aufgrund der regional bedingten Witterungs-Unterschiede durchaus sinnvoll.Der ARBÖ setzt auf die Eigenverantwortung der Kraftfahrer und auf Freiwilligkeit. Dr. Hellar: "Wir appellieren an alle Autofahrer, freiwillig auf Winterreifen umzustecken oder das Auto bei winterlichen Fahrverhältnissen stehen zu lassen."

Beim Schwerverkehr, beginnend mit den Klein-LKW, wäre es nach Ansicht des ARBÖ hingegen sehr wohl überlegenswert, eine Winterreifenpflicht einzuführen. Anders als manche private PKW-Fahrer, müssen LKW-Fahrer ihren Beruf auch in Wintertagen ausüben und können das Fahrzeug nicht einfach stehen lassen. Ferner zeigt sich, dass es gerade immer wieder LKW sind, die sich allein schon durch ihr Gewicht bei winterlichen Verhältnissen noch schwerer tun, ohne Winterreifen weiterzukommen und damit die Straßen blockieren, we.

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