Moser fordert superschnelle Züge in Hauptstädte

Wien (SK) - SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser forderte am Montagabend vor Managern des Wiener Wirtschaftsclubs den Bau von superschnellen Zugstrecken von Wien nach Berlin, Budapest, Prag und Bratislava. Moser: "Es ist ein Skandal, dass da nichts passiert. Geschäftsleute, aber auch Touristen sitzen heute in Bummelzügen, um in benachbarte Hauptstädte zu gelangen. Ein wettbewerbsfähiger Wirtschafts- und Tourismusstandort braucht gute und schnelle Verbindungen." Um nach Berlin zu gelangen, sitzt man heute mehr als neun Stunden im Zug. Um nach Prag zu kommen fast viereinhalb. "Berlin sollte in weniger als vier Stunden, Prag in weniger als zwei, Budapest in weniger als eineinhalb Stunden und Bratislava in einer halben Stunde erreichbar sein. Nur so kann Ostösterreich am immer wieder genannten zweiten Wachstumsgürtel innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes teilhaben." ****

Darüber hinaus forderte Moser eine Infrastrukturoffensive ein, um die Arbeitslosigkeit zu senken und die Produktivität der österreichischen Wirtschaft zu steigern. Moser: "Die österreichische Wirtschaft könnte im Jahr um 16,5 Milliarden Euro mehr produzieren, wenn die Infrastruktur optimal wäre. Das sind immerhin sieben Prozent des österreichischen BIP. Wir brauchen für unsere Wirtschaft das beste Olympiastadion, damit unsere Unternehmen die beste Leistung erbringen können." (Schluss) ps/mm

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