Neues Wohnbauförderungsgesetz für Kärnten

LHStv. Strutz: Gewerbetreibende beurteilen Novelle positiv - Ei-gentumsbildung erhält höheren Stellenwert - Neues Gesetz zielt auf Hilfestellung für ländlichen Raum ab

Klagenfurt (LPD) - Das neue Kärntner Wohnbauförderungsgesetz wurde heute, Dienstag, von Wohnbaureferent LHStv. Martin Strutz präsentiert. "Das Gesetz wurde bereits in die Regierung eingebracht und ist zur Zeit in der Endverhandlung", teilte Strutz mit.

Neue Schwerpunkte im Gesetz sind die Umstellung der umweltspezifischen Förderungshöhe auf die KYOTO-Richtlinien und die Stärkung des ländlichen Raumes durch erhöhte Förderungen in den von Abwan-derung bedrohten Bereichen. Für Jungfamilien und für das behinder-tengerechte Bauen soll es künftig Erhöhungsbeträge geben. Auch für Großprojekte und Wohnanlagen, die behindertengerecht gebaut werden, soll es künftig finanzielle Mittel seitens des Landes geben.

Weiters werde durch zukünftige Weitergewährung des Annuitätenzuschusses bei Übernahme von Mietwohnungen in das Eigentum für die Eigentumsbildung ein neuer Anreiz geschaffen. "Wir wollen durch die Annuitätenzuschüsse einen rückzahlbaren Zuschuss für Eigentumswohnungen ermöglichen", teilte der Wohnbaureferent mit. Bisher wurde beim Kauf einer geförderten Mietwohnung der Annuitätenzuschuss, zur Zeit 65 Prozent der förderbaren Baukosten, nicht oder nicht mehr gewährt. Der Anteil musste privat finanziert werden.

"Mit dem neuen Wohnbauförderungsgesetz ist uns ein großer Wurf gelungen, weil wir mit einem Gesetz mehrere wichtige gesellschaftspolitische Veränderungen vornehmen können. Wir fördern das behindertengerechte Bauen, wir machen umweltpolitische Förderungen erstmals möglich und stärken den ländlichen Raum", zeigte sich Strutz mit dem Gesetzesentwurf zufrieden.

Erfreulich für den Wohnbaureferenten ist die positive Haltung der Wirtschaft zu dem von ihm initiierten neuen Kärntner Wohnbauförderungsgesetz. Die vorliegende Novelle werde von Kärntens Gewerbebetreiben grundsätzlich positiv beurteilt, wie dies der Obmann der WK-Sparte Gewerbe und Handwerk, Stefan Hasse, in einer Presseaussendung bekannt gegeben habe. Er sei als Wohnbaureferent bezüglich der Schlussverhandlungen nach Ablauf der Begutachtungsfrist für konstruktive Vorschläge immer offen und gehe davon aus, dass die Vorteile aus dem neuen Wohnbauförderungsgesetz bereits im nächsten Jahr den Wohnungssuchenden und den Mietern zugute kommen werden, sagte Strutz.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0002