Scheinbemühungen der ÖVP für ZuckerrübenbäuerInnen

Krismer-Huber: "ÖVP lässt 2000 Rübenbauern in Niederösterreich im Stich"

St. Pölten (Grüne) - "Rund 2000 niederösterreichischen ZuckerrübenbäuerInnen droht das Aus", so kommentiert die Landwirtschaftssprecherin, Dr. Helga Krismer-Huber, die Reform am europäischen Zuckermarkt. Seit mehr als einem Jahr läuft die Diskussion um die Zuckermarktreform. Krismer-Huber: "Ein globaler Markt trifft unsere RübenbäuerInnen, denen nur mit Alternativen geholfen werden kann." Die Grünen versuchten bereits vor einem Jahr die ÖVP zu überzeugen, dass Resolutionen des Landtages an die Bundesregierung nicht der erfolgreiche Weg sind. "Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass im schlimmsten Fall etwa ein Drittel der ZuckerrübenbäuerInnen das Handtuch werfen müssen(!). Aufgabe der Landesregierung wäre es gewesen, Alternativen zu suchen, um die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft zu erhalten", kritisiert Krismer-Huber den zuständigen Landesrat Plank für seine Scheinbemühungen statt Alternativen auf den Tisch zu legen.

Die Zuckermarktreform in der Europäischen Union ist Ausfluss der Verhandlungen in der Welthandelsorganisation. Im Abtausch mit der Öffnung anderer Märkte soll der europäische Wirtschaftsraum die Produktion von Zuckerrüben zurückschrauben. "Wo sich alle einig sind:
auf dem globalen Markt muss zu gleichen sozialen und ökologischen Bedingungen produziert werden", betont Krismer-Huber. In Zeiten der Verknappung fossiler Brennstoffe ist die Offensive für nachwachsende Rohstoffe richtig. "Den ZuckerrübenbäuerInnen sollte mit Projekten im Bereich nachwachsender Rohstoffe oder anderer bodenkompatibler Früchte Zukunft und Arbeitsplatz sicher sein", schließt Krismer-Huber.

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