Diskussionsveranstaltung zur Gleichstellung von Frau und Mann

Pröll: Niederösterreich hat Vorreiterrolle übernommen

St. Pölten (NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eröffnete gestern Abend in der Kammer für Arbeiter und Angestellte in St. Pölten die Diskussionsveranstaltung "Offensiv in die Zukunft zur Gleichstellung von Frau und Mann". Für den Landeshauptmann ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein unantastbarer und untrennbarer Grundpfeiler einer modernen Auffassung von Gesellschaft und Politik. Die Position der Frauen in Beruf und am Arbeitsmarkt sei mittlerweile von bedeutenden Fortschritten in Richtung Chancengleichheit geprägt. In diesem Zusammenhang habe Niederösterreich durch die Aufnahme von "Gender Mainstreaming" als Leitziel der Landespolitik und durch die Installierung der Koordinationsstelle "Gendernow" eine wichtige Vorreiterrolle in Europa übernommen. Weiters betonte Pröll angesichts der demografischen Entwicklung die Notwendigkeit, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, um den Frauen das "Ja zum Kind" zu erleichtern. So beinhalte die familienpolitische Offensive des Landes die Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder, die Schulstartprämie für Taferlklassler aus Mehrkindfamilien sowie die Unterstützung von Eltern mit Mehrlingsgeburten.

"Leider ist es auch Anfang des 21. Jahrhunderts noch vielfach so, dass Frauen für oft gleichwertige Arbeit rund ein Drittel weniger als Männer verdienen", betonte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Diese Lohnungleichheit zu verringern, sei ein jahrzehntelanges Bemühen. "Gender Mainstreaming" sei ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung von Frau und Mann. Diese Idee müsse auch von den Gemeinden und Regionen getragen werden, da nur so eine entsprechende Breitenwirkung erreicht werden kann.

Die Veranstaltung wurde von der Arbeiterkammer Niederösterreich, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und dem Arbeitsmarktservice organisiert. Weitere politische Statements hielten u. a. Josef Staudinger, Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Mag. Karl Fakler vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich, Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, und Nationalrätin Barbara Rosenkranz.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Frauenreferat, Maria Rigler, Telefon 02742/9005-13309.

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